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Lumpenschuhe für den guten Zweck

„Ich finde diese Puschen super“

Bodenwerder (dy). „Ich finde diese Puschen super und die ganze Aktion sehr unterstützenswert“, sagt Henriette Pieper und deutet auf die unterschiedlichsten Hausschuhe, die sie auf den Tisch aufgereiht hat.

veröffentlicht am 14.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:21 Uhr

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In allen Farben und mit Verzierungen präsentieren sich die sogenannten Lumpenschuhe – sie entstehen aber nicht aus Lumpen, sondern aus Reststoffen, beispielsweise aus der Möbelindustrie.

Diese originellen Lumpenschuhe aus dem Schwarzwald wird Henriette Pieper auf dem Herbstmarkt am Sonntag, 18. Oktober, in Bodenwerder verkaufen – und zwar für einen guten Zweck. Der Erlös geht an den Förderverein Poliohilfe Kenia aus Oberwolfach in Baden-Württemberg.

„Viele aus unserem Bekanntenkreis wissen schon diese warmen Puschen zu schätzen“, erzählt Henriette Pieper weiter. Angefertigt werden die Lumpenschuhe im Schwarzwald.

Helga Günter, die älteste Schwester von Henriette Pieper, ist ehrenamtlich sehr engagiert in einer Frauengruppe der katholischen Frauengemeinschaft in der Gemeinde Oberwolfach. In dieser Gemeinschaft stellen circa 20 Frauen diese Pantoffeln in den Wintermonaten in Handarbeit ehrenamtlich her. Den Namen haben die Schuhe von ihrem Innenleben, das aus alten dicken Mantelstoffen, Pullovern oder ähnlichen Textilien – natürlich alle gereinigt – besteht. Der Überzug ist aus Muster-Möbelstoffen und die Sohle aus gespendeten Lederresten.

Um diese Unikate aus dem Schwarzwald nach Bodenwerder zu holen, hat die 59 Jahre alte Bodenwerderanerin ihre Schwestern motiviert.

Die jüngste Schwester Hermine ist von Frankfurt am Main in den Schwarzwald gefahren, hat die Kartons mit den Puschen abgeholt, und Henriette Pieper ist von Bodenwerder nach Frankfurt gefahren und hat für den Transport in die Münchhausenstadt gesorgt.

Sie hofft jetzt natürlich, dass sie ihre Lumpenschuhe auf dem Herbstmarkt für den guten Zweck verkauft – sonst geht die Reise wieder in den Schwarzwald.

Henriette Pieper und ihre Enkelkinder Emma-Marie (rechts), Alina-Sophie und Marius sowie Lea (hinten rechts) als Freundin finden die Lumpenpuschen super. Foto: dy



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