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Holzmarkt boomt

Bodenwerder (ts). Hier gewachsen, hier verfeuert - Brennholz aus heimischen Wäldern hat sich für die kommunale Forstwirtschaft in den letzten Jahren zu einem interessanten Markt gemausert. „Rund ein Drittel des Holzeinschlages ist Brennholz. Das Holz wird ausschließlich ortsnah verwertet und hat in der Vergangenheit geholfen, die häufig schlechten Industrieholzsortimente zu vermeiden“, erklärte ForstamtmannDieter Scholz während einer gemeinsamen Sitzung der städtischen Ausschüsse für Bau, Planung, Umweltschutz und Forst.
 

veröffentlicht am 22.02.2010 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

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Bodenwerder (ts). Hier gewachsen, hier verfeuert - Brennholz aus heimischen Wäldern hat sich für die kommunale Forstwirtschaft in den letzten Jahren zu einem interessanten Markt gemausert. „Rund ein Drittel des Holzeinschlages ist Brennholz. Das Holz wird ausschließlich ortsnah verwertet und hat in der Vergangenheit geholfen, die häufig schlechten Industrieholzsortimente zu vermeiden“, erklärte ForstamtmannDieter Scholz während einer gemeinsamen Sitzung der städtischen Ausschüsse für Bau, Planung, Umweltschutz und Forst.
 1087 Festmeter seien im vergangenen Jahr geschlagen worden, zwei Drittel davon Buche, gefolgt von der Lärche mit 22 Prozent und der Esche mit acht Prozent. „Über den Winter kann ich mich nur freuen“, merkte Scholz an und berichtet von leeren Lagern bei den holzverarbeitenden Betrieben. „Bei einer Papierfabrik ganz in der Nähe können Sie auf dem Lagerplatz Schlittschuh laufen.“ Das, was aktuell geerntet werde, „geht vom LKW direkt in den Hacker“. Viele Unternehmen würden momentan logistisch von der Hand in de Mund leben.

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