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Bürgermeister resümieren das vergangene Jahr und blicken auf 2018

Hier entwickelt sich was

Welche Ereignisse haben die Bürgermeister im abgelaufenen Jahr bewegt? Was war in ihrer Gemeinde wichtig und wie sehen ihre kommunalpolitischen Wünsche für 2018 aus? Die Dewezet hat nachgefragt.

veröffentlicht am 18.01.2018 um 19:19 Uhr
aktualisiert am 18.01.2018 um 21:20 Uhr

Für 2018 erwartet Bürgermeister Manfred Weiner den Baubeginn des Tagespflegehauses und Multifunktionsgebäudes in Ottenstein. Foto: wfx
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Bodenwerder: In der Münchhausenstadt habe sich der Stadtrat 2017 schwerpunktmäßig mit der Entwicklung der Stadt beschäftigt, resümiert Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Schmidt. Die Planungen mündeten in einen Beschluss zur Umgestaltung der Weserpromenade und des Reisemobilstellplatzes sowie in den Kauf eines Abrisshauses an der Homburgstraße. In Sachen Strandhotel bedauert Schmidt, dass sich die Eigentümerin nicht entschließen konnte, das Gebäude an die Stadt zu verkaufen. Für 2018 stehe der Beginn der Umgestaltung der Weserpromenade und des Reisemobilstellplatzes auf der Agenda. Außerdem habe die Stadt – wie im Vorjahr – mit ihren Partnern wieder ein vielfältiges kulturelles, gesellschaftliches Programm zusammengestellt. Dieses beginnt im März mit der Eröffnung des Münchhausen-Museums,und zieht sich das Jahr über weiter mit Ereignissen wie dem Münchhausenspiel und Münchhausen Musical, dem Münchhausengeburtstag, der Musik am Brunnen, Jazz im Park, dem Kunst- und Kreativmarkt, Chanty-Festival, Lichterfest und dem Konzert im Museum bis zum Weihnachtsmarkt hin. „Die vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen dienen letztendlich der Stärkung der Stadt“, findet Schmidt. Damit präsentiere sich Bodenwerder den Bürgern und Besuchern abwechslungsreich und vielfältig.

Gemeinde Halle: Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr in unmittelbarer Nähe von Schule und Kindergarten ein neues Baugebiet mit neun Bauplätzen erschlossen. „Die ersten Grundstücke sind verkauft, sodass in diesem Jahr die ersten Häuser fertiggestellt werden“, sagt Bürgermeister Axel Munzel. Ein weiterer Schwerpunkt habe 2017 in der Gemeinde Halle auf der Renovierung der Mehrzweckhalle in Dohnsen in gelegen. „Nachdem der Förderantrag aus dem Jahr 2013 nach langer Wartezeit im Jahr 2016 bewilligt wurde, konnte mit der Planung begonnen werden“, erklärt Munzel rückblickend. „Baubeginn war Mitte September 2017.“ Nachdem die Beleuchtung im Dezember 2017 fertiggestellt wurde, sei die Mehrzweckhalle für Veranstaltungen und Sportbetrieb wieder freigegeben.

Ottenstein: In Ottenstein blickt Bürgermeister Manfred Weiner auf das vergangene Jahr zurück und zählt viele Punkte auf, die man dort angegangen ist. So sei die Umgestaltung des Geländes der ehemaligen Schmiede an der Amtstraße in die abschließende Planungsphase gekommen und es habe eine erfolgreiche Info-Veranstaltung für das Tagespflege- und das Mehrgenerationenhaus sowie die Dorfentwicklung gegeben. Außerdem seien für verschiedene Dorfentwicklungsmaßnahmen Anträge gestellt worden, wie für ein Pflegehaus, eine Mountainbikestrecke und das Schwimmbad in Lichtenhagen. Für 2018 hofft Weiner auf die Bewilligung der 2017 beantragten Dorfentwicklungsmittel und erwartet den Baubeginn des Tagespflegehauses und Multifunktionsgebäudes. Dazu soll 2018 ein Bürgerverein für Nachbarschaftshilfe gegründet werden. Außerdem wünscht sich Bürgermeister Weiner für Ottenstein Erfolg beim Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft sowie weitere Bautätigkeiten in den Baugebieten und eine Stabilisierung des demografischen Wandels durch Zuzug.


Hehlen: In Hehlen blickt Bürgermeister Sebastian Rode in die Zukunft und erklärt: „Die Mehrzweckhalle Hehlen soll im Jahr 2018 saniert werden.“ Nachdem im vergangenen Jahr bereits viel geplant worden sei, soll der Hallenboden in den Sommerferien saniert werden. Weiterhin habe der Gemeinderat aufgrund der vielen Nachfragen nach Baugrundstücken 2017 beschlossen, das letzte Teilstück des Baugebietes in Hehlen zu erschließen. Das soll 2018 umgesetzt werden. Außerdem werde die Straße nach Ovelgönne in der ersten Jahreshälfte teilsaniert.


Heyen: In der Gemeinde Heyen blickt Bürgermeister Michael Zieseniß positiv auf das ehrenamtliche Engagement der Heyener zurück. Diese hätten zwei zugezogenen Großfamilien aus Rumänien geholfen. Die beiden Familien hätten Heyen zwar mittlerweile wieder den Rücken gekehrt, doch das uneigennützige Engagement so vieler sei „mehr als vorbildlich und beispielhaft für eine intakte Dorfgemeinschaft“ gewesen, lobt Zieseniß. Größtes Projekt auf kommunalpolitischer Ebene sei die aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ geförderte Anlage des Generationenparks gewesen. Der Aktions- und Erholungsbereich für Erwachsene, Jugendliche und größere Kinder sei fertig, jetzt stehe die Umgestaltung des Areals für die jüngsten Gemeindemitglieder im Fokus.

Auf den Bauplätzen in Halle sollen Häuser gebaut werden. Foto: wfx
  • Auf den Bauplätzen in Halle sollen Häuser gebaut werden. Foto: wfx
Die Mehrzweckhalle in Hehlen soll saniert werden. Foto: wfx
  • Die Mehrzweckhalle in Hehlen soll saniert werden. Foto: wfx
In Bodenwerder soll mit der Umgestaltung der Weserpromenade begonnen werden. Foto: wfx
  • In Bodenwerder soll mit der Umgestaltung der Weserpromenade begonnen werden. Foto: wfx
Der Generationenpark in Heyen geht seiner Vollendung entgegen. Foto: wfx
  • Der Generationenpark in Heyen geht seiner Vollendung entgegen. Foto: wfx
Auf den Bauplätzen in Halle sollen Häuser gebaut werden. Foto: wfx
Die Mehrzweckhalle in Hehlen soll saniert werden. Foto: wfx
In Bodenwerder soll mit der Umgestaltung der Weserpromenade begonnen werden. Foto: wfx
Der Generationenpark in Heyen geht seiner Vollendung entgegen. Foto: wfx


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