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„Wir sind sehr gut aufgestellt“

Haushalt der Gemeinde Heyen einstimmig beschlossen

HEYEN. In Anbetracht der Zusammensetzung – der Rat der Gemeinde Heyen besteht ausschließlich aus Mitgliedern der Wählergemeinschaft (WG) – war die Einstimmigkeit absehbar. So gab es denn auch weder Gegenstimmen noch Enthaltungen, als es während der Ratssitzung am Dienstagabend darum ging, den Gemeindehaushalt für 2018 in der vorliegenden Form zu beschließen. Auch das Investitionsprogramm für den Planungszeitraum von 2017 bis 2021 wurde einstimmig verabschiedet.

veröffentlicht am 06.12.2017 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 06.12.2017 um 18:20 Uhr

Die Investitionen wurden einstimmig verabschiedet. Foto: dpa
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Bürgermeister Michael Zieseniß hatte zuvor noch einmal die Eckdaten des haushaltsrechtlichen Gesamtwerks vorgetragen. Demnach sieht der Haushaltsplan im Ergebnishaushalt bei den sogenannten ordentlichen Erträgen (Einnahmen) sowie bei den ordentlichen Aufwendungen (Ausgaben) jeweils Gesamtsummen in Höhe von rund 361 000 Euro vor. Im Investitionsplan stehen für das kommende Jahr insgesamt 106 000 Euro auf der Einnahme- wie auf der Ausgabenseite. Das Gesamtvolumen des Heyener Haushaltsplans beläuft sich damit – in Einzahlungen und Auszahlungen ausgeglichen – auf knapp 427 000 Euro.

Die Steuerhebesätze bei den Gemeindesteuern werden bei den Grundsteuern A und B sowie bei der Gewerbesteuer auf jeweils 335 Prozent festgesetzt. Bürgermeister Michael Zieseniß führte die ausgeglichene Haushaltslage nicht zuletzt darauf zurück, „dass wir nie mehr ausgeben, als wir zuvor eingenommen haben“. Schon in der Vergangenheit habe man bei sich für die Zukunft abzeichnenden größeren Investitionen stets nach dem Grundsatz gehandelt, die notwendigen Mittel vorher anzusparen, anstatt Schulden zu machen. „Letzten Endes“, fügte er hinzu, „habe wir hier in Heyen ja auch gar keine andere Möglichkeit, als uns auf die verfügbaren Mittel zu konzentrieren“. „Wir sind sehr gut aufgestellt.“ Diese Äußerung eines Ratsmitglieds zur allgemeinen gemeindlichen Haushaltslage blieb unwidersprochen, wobei, wie erster stellvertretender Bürgermeister Lars Lemke hinzufügte, „es sehr schön ist, dass wir, entgegen anderslautenden Gerüchten, immer noch über 97 000 Euro auf unserem Festgeldkonto verfügen“.

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