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Gemeinde-Ortsteile klagen über erhöhte Schadenslage / Stadtgebiet Bodenwerder jedoch kaum betroffen

Harter Winter hinterlässt tiefe Spuren auf den Straßen

Bodenwerder (tk). Viele Ortschaften in der Samtgemeinde Bodenwerder stöhnen derzeit über die erheblichen Straßenschäden durch den langen und harten Winter. Ein intaktes Straßenbild zeigt sich nur in Bodenwerder und Ottenstein, während die Bürgermeister in Kirchbrak und Hehlen von größeren Schäden sprechen.

veröffentlicht am 02.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:21 Uhr

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„Wir haben eine extreme Zunahme der Straßenschäden festgestellt“, erklärt Kirchbraks Bürgermeister Wilhelm Brenneke. Weil sich der Etat zum Unterhalt der Gemeindestraßen aber nur auf etwa 3000 Euro beläuft, können die Schäden nur provisorisch behoben werden.

„Wir müssen handeln“, bestätigt auch Joachim Lienig. Noch im Frühjahr sollen die Schäden auf einer geschätzten Straßenlänge von rund zwei Kilometern von einer externen Firma wieder instand gesetzt werden. 10 000 Euro sollen dafür aus dem Hehlener Haushalt bereitgestellt werden. Eine Gefahr für den Verkehr bedeute der momentane Straßenzustand jedoch nicht, bestätigen die Bürgermeister.

Besonders marode Straßen sind betroffen

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Besonders betroffen von der Schadenslage sind marode und notdürftig ausgebesserte Straßen, die von den extremen Niedrigtemperaturen und dem mehrmaligen Wechsel von Tau- und Frostwetter in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ein Umstand, der den Gemeinden bekannt ist. Dennoch zwingt die knappe Haushaltslage „zu vorübergehenden Lösungen“. „Was nach dem nächsten Winter auf uns zukommt, kann man schon ahnen“, meint Brennecke.

Derweil sieht man die Lage in Ottenstein recht entspannt. Erst vor zehn Jahren hat die Gemeinde ihre Straßen von Grund auf saniert und seitdem keine nennenswerten Schäden feststellen können, erklärt Bürgermeister Manfred Weiner. Und auch in Bodenwerder ist man „heil“ über den Winter gekommen. Zwar gäbe es ein paar mehr Schäden als in den Vorjahren üblich, diese seien aber nicht gravierend, so Bauamtsleiter Wolfgang Rux. Nur am Bahnübergang zum Kieswerk und zum Hafen seien ein paar größere Löcher, die zeitnah repariert werden müssten. Die kleineren Schäden im Stadtgebiet seinen durch den Bauhof bereits ausgebessert worden.



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