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Schaffen sie den Weltrekord?

Grundschule Hehlen nimmt an Kinderrechte-Aktion teil

HEHLEN. „Das mit den Kinderrechten hat mir sehr gut gefallen, ich habe gelernt, dass Eltern Kinder nicht schlagen dürfen“, erklärt Valentin. Und Dominik hat es sehr beeindruckt, dass es in anderen Teilen der Welt Kinder gibt, die nicht zur Schule gehen dürfen und stattdessen arbeiten müssen. Beide Schüler haben wie alle anderen Kinder der Grundschule Hehlen an dem Projekt „Kinderrechte“ teilgenommen.

veröffentlicht am 21.01.2018 um 18:54 Uhr

Enikö Schädel führt mit den Schülern der Grundschule Hehlen der Grundschule Hehlen ein Projekt zu Kinderrechten durch. Foto: kb
Beißner

Autor

Karin Beißner Reporterin
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Enikö Schädel, die das Projekt durchgeführt hat, ist seit dem letzten Jahr in der GS als sozialpädagogische Inklusionsbegleiterin tätig. Sie ist in die Klassen integriert und unterstützt dort die Kinder beim Lernen und bei Problemen im sozialen Bereich. Die gebürtige Ungarin ist durch ihre Arbeit auf eine Mitmachaktion zum Thema Kinderrechte gestoßen. „Ich finde es sehr wichtig, darauf aufmerksam zu machen, welche Rechte es für die Kinder gibt und dass es in vielen Ländern und anderen Teilen der Welt damit ganz anders aussieht“, erklärt sie. Auf Initiative der Regenbogenschule Schalkenbach soll ein Weltrekord – das längste Kinderband der Welt – aufgestellt werden, mit dem auf die Rechte benachteiligter Kinder aufmerksam gemacht werden soll. Denn tagtäglich und überall auf der Welt werden Kinder- und Jugendrechte nicht eingehalten – obwohl die UN-Kinderrechtskonvention schon 1989 verabschiedet wurde, aber noch nicht im Grundgesetz verankert ist.

Deshalb wurde das Thema in mehreren Stunden in allen Klassen behandelt und der Beitrag zum Weltrekord erarbeitet. Jedes Kind hat eine Kinderrechte-Figur farbig gestaltet und den Satz „Kinderrechte sind mir wichtig, weil …“ nach eigener Vorstellung ergänzt. Zurzeit ist das Band 1730 Meter lang, durch die Hehlener wird es um etwa 12 Meter verlängert werden. Am 31. März wird dann die endgültige Länge feststehen. Enikö Schädel hat gute Erfahrungen mit dem Projekt gemacht. „Die Kinder haben es genossen, bei einem Unterrichtsthema im Mittelpunkt zu stehen und Mitspracherecht in der Schule zu haben. Auch in der weiterführenden Schule werden sie von den geführten Diskussionen profitieren“, ist sie sich sicher.



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