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Bau- und Umweltausschuss votiert einstimmig für die vorgeschlagene Neugestaltung

Große Pläne für die Promenade

BODENWERDER. Es ist ein großes Projekt, das am Dienstagabend einstimmig vom Bau- und Umweltausschuss der Münchhausenstadt auf den Weg gebracht wurde: die Neugestaltung der Weserpromenade mit drei Plätzen am Wasser, zwei Bastionen mit einem schönen Ausblick und einem Weserstrand, wie er in Rinteln verwirklicht wurde.

veröffentlicht am 22.11.2017 um 16:26 Uhr
aktualisiert am 23.11.2017 um 12:39 Uhr

Weserpromenade: Das meiste Geld unter den Investitionen im Finanzhaushalt ist für die Neugestaltung der Weserpromenade eingeplant – 465 000 Euro sind dafür 2018 veranschlagt. Viel Geld, aber das sind noch die nicht die Gesamtkosten für die Neugestalt
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Autor

Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Vorgestellt im Bau- und Umweltausschuss wurde das vom Planungsbüro Flaspöhler aus Hessisch Oldendorf, dem Ingenieurbüro Treuberg & Hingst aus Halle und dem Architekten Detlef Meyer aus Pegestorf erarbeitete Projekt von Dipl.-Ing. Architekt Peter Flaspöhler, nachdem die drei Protagonisten ihre Überlegungen in einem achtstündigen Workshop zu einem Gesamtentwurf zusammengefügt hatten. Einschließlich Planungskosten soll die Neugestaltung der Weserpromenade voraussichtlich 800 000 Euro kosten.

Der wichtigste Punkt der Neugestaltung: Der Fußweg an der Weser soll eine klare Trennung von der Fahrbahn erhalten und mindestens so breit angelegt sein, dass auch langsam fahrende Radfahrer ihn mitbenutzen können. Gleichzeitig soll die Verschiebung attraktive Perspektiven bieten und die gastronomischen Plätze zum Verweilen der Besucher einladen.

Am Ankerplatz nahe der Weserbrücke soll die Bastion Tische und Stühle für die Gastronomie erhalten, wobei sich Peter Flaspöhler in der direkten Nachbarschaft auch eine großzügige Pergola vorstellen kann, um Besuchern an heißen Sommertagen einen schattigen Aufenthaltsplatz bieten zu können. Die dort noch vorhandenen vier Stellplätze für Autos müssen nach Ansicht der Planer entfallen. „Sie passen dort einfach nicht hin“, konstatierte Flaspöhler.

Auf dem Weg nach Norden sollen im Zuge der Neugestaltung die Toilettenanlagen am Tribünenplatz saniert und eine barrierefreie Toilettenanlage geschaffen werden. Zur Weser hin soll die Tribünenanlage mit breiten Sitzstreifen ausgestattet, vor allem aber davor eine an vier Pfeilern befestigte Schwimmbühne installiert werden. „Dort können Kleinkünstler auftreten oder Musiker spielen“, regte Flaspöhler an. Für denkbar hält er auch eine halbkreisförmige Ausweitung der Anlage in Form eines kleinen Amphitheaters. Sollten auf der über einen Steg zu erreichenden Bühne höherwertige Veranstaltungen stattfinden, könne die dazu erforderliche Technik am Ufer in einem hochwassersicheren Turm eingebaut werden. Der vom Ankerplatz kommende Uferweg solle höhengleich über die Tribünenanlage führen und auch für gehbehinderte Menschen nutzbar sein.

Im Bereich zwischen der Tribünenanlage und dem Dampferplatz stellen die Planer sich Raum für Ruhebänke und eine Verbindung zum alten „Strandhotel“ vor. „Sollte sich dort mal etwas tun, würde sich das gut für eine gastronomische Einrichtung eignen“, meinte Flaspöhler. Stadtdirektorin Tanya Warnecke konnte diesbezüglich allerdings keine positiven Nachrichten vermelden. Am Anlegeplatz der Weserschiffe haben die drei Büros eine Außengastronomie eingeplant und einen großzügigen Spielbereich mit Spielgeräten zum Thema Wasser, um ihn wirklich attraktiv zu gestalten. Die mit den Schiffen ankommenden Tagesgäste sollen durch eine Info-Tafel über die Münchhausenstadt und ihre Einrichtungen am Fußweg unterrichtet werden. Die in diesem Bereich vorhandenen Parkplätze sollen erhalten bleiben.

Wichtig an allen Plätzen der Promenade sind die Durchgänge zur Altstadt – auf der Grafik markiert durch rote Pfeile. Den Abschluss im Norden soll der Weserstrand mit dem benachbarten Wohnmobilstellplatz bilden.

Was Flaspöhler noch anregte: einen Rundweg über die alte Eisenbahnbrücke am Ostufer entlang zu entwickeln. Dann könne auch die „Königszinne“ schnell erreicht, ein Fitnessparcours errichtet und eventuell auch ein Biergarten unter neu zu pflanzenden Bäumen entstehen.

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