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Drei Begegnungen in der Kirchengemeinde

Glühwein in der Garage: Lebendiger Adventskalender in Halle

HALLE. „Das ist immer eine nette Sache“, sagt Kirchenvorsteherin Susanne Wiemann über die Aktion „lebendiger Adventskalender“ der Kirchengemeinde Halle/Heyen. Sie ist eine der Gastgeberinnen und hat schon mehrmals daran teilgenommen. In vielen Gemeinden sind diese Begegnungen in der Adventszeit schon Tradition geworden. Es gibt neben besinnlichen Worten Punsch oder Glühwein für die Erwachsenen, Kakao für die Kinder. Auch in Halle gibt es den Brauch schon mehrere Jahre.

veröffentlicht am 20.11.2017 um 18:57 Uhr

Im Rahmen der adventlichen Begegnungen gibt es auch oftmals wärmenden Glühwein und Adventsschmuck. Foto: dpa
Beißner

Autor

Karin Beißner Reporterin
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Mittwochs und freitags in der Zeit von 17 bis 18 Uhr laden Mitglieder der Kirchengemeinde zu sich nach Hause ein, in die Garage, unter den Carport oder wie bei Susanne Wiemann, die in einem alten Bauernhaus lebt, in die ausgebaute Diele. Viel Aufwand muss dafür nicht getrieben werden. „Es gibt Tee und Kekse“, erklärt die Kirchenvorsteherin. „Und natürlich ist die Diele adventlich geschmückt, das gehört ja sowieso dazu.“ Den Ablauf, der auf eine Stunde begrenzten Begegnung, plant jeder Gastgeber selbst. Mit dazu gehört das gemeinsame Singen. Damit auch jeder nicht textsichere Besucher mitsingen kann, gibt es kleine Hefte mit den bekannten und beliebten Advents- und Weihnachtsliedern, die von Veranstaltung zu Veranstaltung weitergegeben werden. Dazu werden Geschichten erzählt oder vorgelesen und manchmal auch Gedichte aufgesagt. Auch musikalische Beiträge – ein Trompetensolo oder die Begleitung der Lieder mit der Mundharmonika – sind immer gern gesehen. In der Kirchengemeinde haben sich in diesem Jahr auf den Aufruf in der Zeitung nur drei Gastgeber gemeldet, sodass von den möglichen acht Terminen fünf unbesetzt bleiben. In Halle gibt es diesmal keine Adventsbegegnung, zwei Treffen finden in Heyen statt: am 6. Dezember bei Heidi Sporleder und am 15. bei Familie Wiemann und am 13. in Dohnsen bei Familie Babst. „Schön, dass es diese drei Begegnungen geben wird“, meint Pastorin Katrin Frölich. „In der Hektik unseres Alltags, besonders in der Vorweihnachtszeit, findet man hier Gelegenheit, mal zur Ruhe zu kommen und mit netten Menschen eine gemütliche und besinnliche Stunde zu verbringen.“

Die Aktionen sind keine Großveranstaltungen. Etwa 15 bis 20 Personen aus dem Bekanntenkreis und der Kirchengemeinde finden sich zusammen und durch die Begrenzung auf eine Stunde ufern sie auch nicht aus. „Ich bin froh, dass es in jedem Jahr wieder Menschen unserer Gemeinde gibt, die sich engagieren und diese Adventsbegegnungen ermöglichen“, freut sich Katrin Frölich.



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