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Susanne Henke spricht im DRK-Seniorenhaus Bodenwerder über Schaumburger Trachtenträgerin

Geschichten aus dem Land der roten Röcke

Bodenwerder (tz). Das zweite Erzählcafé im DRK-Seniorenhaus Bodenwerder wurde mit gut 40 Interessierten, Bewohnern aus dem Heim, Angehörigen und Gästen, zu einem erfreulichen Erfolg.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

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Der Moderatorin Dorothee Rottmann-Heuer war es gelungen, mit Susanne Henke aus Bückeburg eine Schaumburger Trachtenträgerin zu verpflichten, die nun in der Tracht ihrer Großmutter Wissenswertes über das Leben und die Geschichte sowie Tradition der Schaumburger Trachtenträgerinnen zu erzählen wusste.

30 Frauen pflegen diesen Brauch noch, der außerdem bei mehreren Trachtenvereinen noch im Mittelpunkt steht. Die Heimleiterin Susanne Oelmann hieß den besonderen Ehrengast ebenso herzlich willkommen wie Gäste aus Eschershausen und Nachbarn aus dem Komplex „Betreutes Wohnen“. Sie alle waren von den historischen Erinnerungen der Stadtführerin in Bückeburg, Susanne Henke, und von der Präsentation der Tracht sehr beeindruckt.

Susanne Hanke erläuterte, dass das ehemalige Fürstentum Schaumburg-Lippe mit Bückeburg als Residenzstadt noch heute als Land der roten Röcke bezeichnet wird, weil viele Frauen seit dem 17. Jahrhundert ihre Tracht mit den leuchtend roten Röcken tragen. In den Dörfern wird das Trachten-Brauchtum bei vielen besonderen Gelegenheiten gepflegt und bewahrt.

Das Gemälde des Hofmalers Tischbein im Dienste des Fürsten zu Schaumburg-Lippe (1829 bis 1855) sind die ältesten überlieferte Darstellungen der Schaumburger Tracht, die sich in drei verschiedenen Formen (Bückeburger, Friller und Lindhorster) präsentiert.

Das charakteristische Merkmal der Bückeburger Tracht ist die große schwarze Flügelhaube, die sogenannte Dutzenmütze, deren Dutzen erst nach 1875 durch eine zunehmende Vergrößerung und Versteifung der Nackenschleifen entstanden war. Im DRK-Seniorenheim wurde sie immer wieder bewundert.

Dorothee Rottmann-Heuer kündigte am Schluss weitere Auflagen des Erzählcafés für Juli, September und November an. Wieder war die Gelegenheit, den Erzähl-Vormittag mit einem Mittagsmahl im Heim abzurunden.

Susanne Henke zeigt den Gästen die Schaumburger Trachten.

Foto: tz



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