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Über Zukunft wird noch nachgedacht

Gertrudiskapelle soll wieder genutzt werden - aber wie?

BODENWERDER. „Als man mir von der Gertrudiskapelle erzählt hat, war mein erster Gedanke, dass man sie auf jeden Fall nutzen muss“, meint Andrea Gerstenberger, die neue Kulturbeauftragte der Münchhausenstadt Bodenwerder. Wie die Kapelle zukünftig genutzt werden könnte, darum ging es in der jüngsten Sitzung des Fachausschusses.

veröffentlicht am 13.09.2018 um 16:16 Uhr
aktualisiert am 13.09.2018 um 18:20 Uhr

Wie wird die Gertrudiskapelle in Zukunft genutzt? Noch gibt darauf keine konkrete Antwort. Die Kulturbeauftragte der Stadt ist nun damit betraut, Ideen für eine weitere Nutzung zu entwickeln. Foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Gertrudiskapelle zählt zu den ältesten Gebäuden in der Münchhausenstadt. Sie wurde 1407/09 gebaut und im Laufe der Jahre auch als Gefängnis und in jüngerer Zeit als Galerie genutzt. Aktuell steht sie leer. Die Arbeiten am maroden Dach sind kürzlich abgeschlossen worden, im Inneren ist jedoch noch sichtbar, dass sich die Feuchtigkeit in der Zwischenzeit auch ihren Weg ins Mauerwerk gesucht hat.

Trotzdem soll das historische Gebäude nicht auch in Zukunft leer stehen. Diese Auffassung war nicht nur von der Kulturbeauftragten zu hören, auch die Lokalpolitiker befürworteten dies. Konkretes wurde allerdings nicht beschlossen.

Im Vorfeld war bekannt geworden, dass die Münchhausenspielgruppe zukünftig in den Räumen der Gertrudiskapelle üben könnte, was von den Anwesenden offen aufgenommen wurde. Darüber hinaus gab es ein Konzept der Street Art-Künstlerin Mansha Friedrich aus Hannover, das vorsieht, die Kapelle als Galerie mit wechselnden Ausstellungen sowie als Ort für Workshops und Begegnungen zu nutzen. Dieses Konzept stammte allerdings aus der Zeit, bevor die Stadt Andrea Gerstenberger als Kulturbeauftragte eingestellt hatte. Gerstenberger hat ihre Stelle zum 1. August angetreten und soll nun selbst Vorstellungen entwickeln, wie die Gertrudiskapelle künftig genutzt werden könnte. Das Konzept von Mansha Friedrich dient als Ideengrundlage, würde aber konkret nicht weiterverfolgt werden.

Sowohl Friedrich-Wilhelm Dornette (SPD) als auch Hartmut Schüler (CDU) sprachen sich befürwortend dafür aus, dass Gerstenberger nun Ideen entwickelt. „Ich möchte schon, dass wir das möglichst bald mit Leben füllen“, meinte Schüler. Und, wenn die Kapelle aufgrund ihres Zustandes im Inneren auch erst mal nicht komplett genutzt werden könnte, sollte wenigstens in Teilen etwas passieren.

Gerstenberger zeigte sich von Anfang an positiv gegenüber dieser Aufgabe. „Außen ist die Kapelle schon ein Schmuckstück, und das könnte sie auch von innen wieder werden“, so Gerstenberger. Sie erbat sich allerdings Zeit dafür, Ideen zu entwickeln.



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