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Oktoberfest in Hehlen

Gaudi im Dirndl und Lederhose

HEHLEN. Auch beim dritten Hehlener Oktoberfest war das Zelt wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter dem Motto „Nix für Bremser“ konnten die Hehlener nach 2013 zum zweiten Mal die Oktoberfestband Himmeltaler (teuflisch, bayrisch, gut) aus der Nähe von Aschaffenburg für sechs Stunden Stimmung pur gewinnen.

veröffentlicht am 17.09.2017 um 14:27 Uhr

Sie hielt es am Schluss nicht mehr auf den Plätzen. Die Tische haben es ausgehalten. Foto: bor
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Julia Alin Reporter
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O´zapft is´! Das der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter am Samstag um 12 Uhr mit zwei Schlägen den Zapfhahn in das Bierfass schlug und damit die 184. Wiesn eröffnete, ist bereits rekordverdächtig. Der Ortsbrandmeister der Hehlener Freiwilligen Feuerwehr, Jan Arne Schoke, brauchte ebenfalls nur zwei Schläge. Alle weiteren Schläge waren eigentlich nicht mehr vonnöten, aber schön anzusehen. Schließlich ging es ja auch darum, 30 Liter Freibier an den Mann oder die Frau zu bringen. Das schafften der Feuerwehrchef und sein Stellvertreter Joachim Kersting dann auch innerhalb kürzester Zeit.

Im Vorfeld dieses zum dritten Mal gefeierte Hehlener Oktoberfestes waren erst einmal Schwierigkeiten beim Zeltaufbau zu bewältigen. „Das uns vom Haller Landwirt Wilhelm Meyer zur Verfügung gestellten Feld war durch den vielen Regen der letzten Tage so aufgeweicht, dass sich die das Zelt anliefernden Lastwagen des Festzeltbetreibers Meilenbrock darauf festfuhren“, berichtete Joachim Kersting. Aber mit vereinten Kräften war das Festzelt pünktlich aufgebaut und wieder einmal bis auf den letzten Platz besetzt.

Vier Stunden lang unterhielt der Feuerwehrmusikzug Hehlen in Maximalbesetzung die zahlreichen Gäste, die sich zum Einstieg in das Oktoberfest von Schweinshaxe bis vegetarischem Auflauf die Grundlage für den Abend schafften. Neben der Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke waren auch Hehlens Bürgermeister Sebastian Rode, die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt sowie der Kreisstabführer der Feuerwehrmusiker, Horst Niemeier und Bodenwerders ehemaliger Ortsbrandmeister Ronald Hübner in zünftiger Krachledernen oder Dirndl erschienen. „Es ist eine gute Mischung zwischen jung und jung gebliebenen“, ist sich Kersting sicher.

Stella Pravemann (li.) aus Rühle und Austausschülerin Gloria Schiaroli aus Marotta in Italien genießen die Stimmung. Foto: bor
  • Stella Pravemann (li.) aus Rühle und Austausschülerin Gloria Schiaroli aus Marotta in Italien genießen die Stimmung. Foto: bor

Unter dem Motto „Nix für Bremser“ konnten die Hehlener nach 2013 zum zweiten Mal die Oktoberfestband Himmeltaler (teuflisch, bayrisch, gut) aus der Nähe von Aschaffenburg für sechs Stunden Stimmung pur gewinnen. Das Repertoire der Musiker ließ keine Wünsche (und die durften geäußert werden) offen. Die zehn Musiker starke Band sorgte nicht nur für eine stets volle Tanzfläche, sondern ließ die Gäste auch auf Bänken und Tischen tanzen und schunkeln. „Nach 23 Uhr gibt es bei uns keine Oberkrainer mehr“, meinte Bobby, der Bandleader. „Dann sind Rammstein, Voxxclub und Ballermannsongs gefragt.“

Eine Bildergalerie gibt es unter www.dewezet.de

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