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Manfred Weiner geht nach 38 Jahren bei der Volksbank in Ottenstein in den Ruhestand / Große Erfolge bescheinigt

Für die Bank und die Kunden geht eine Ära zu Ende

Ottenstein (saw). Als „Banker“ höchst erfolgreich, kompetent, vertrauenswürdig und fleißig, als Vorgesetzter frei von „Chef“-Attitüden, als Mensch tolerant und stets auf Konsens bedacht. „Für unsere Bank und unsere Kunden geht eine Ära zu Ende, wenn Sie jetzt nach 38 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen“, würdigte Jürgen Freitag, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Weserbergland, die Verdienste von Manfred Weiner. Seit 1978 war er Leiter der Geschäftsstelle Ottenstein, seit 1992 auch Geschäftsführer des Warenhandelsgeschäftes. Dem Wunsch Weiners entsprechend fand seine Verabschiedung in fast familiärem Rahmen statt: im Kreise der engsten Kollegen, langjähriger Partner aus dem landwirtschaftlichen Bereich, im Beisein guter Geschäfts-freunde wie kommunalpolitischer Weggefährten.

veröffentlicht am 17.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

Manfred Weiner (Mitte), flankiert von seiner Frau Mechthild und
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Vorstandsvorsitzender Freitag erinnerte an die beruflichen Stationen des „Bankdirektors von der Hochebene“: Der Lehre auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Strüver (Hajen) und anschließender Tätigkeit als Landwirt auf dem elterlichen Hof schloss sich die Ausbildung zum Bankkaufmann (1968 bis 71) in der früheren Spar- und Darlehnskasse Pegestorf an. Bis 1974 blieb er beim Geldinstitut, das zwischenzeitlich mit der Spar- und Darlehnskasse Hehlen fusionierten hatte, ging dann zur Volksbank Emmerthal und fungierte bis 1978 als Zweigstellenleiter der Filiale in Grohnde. „In Ihrem Heimatort waren Sie sehr erfolgreich. Mit nahezu 90 Prozent können wir in Ottenstein auf den höchsten Marktanteil aller Geschäftsstellen verweisen - ein Erfolg, den wir vor allem Ihnen zu verdanken haben“, so Jürgen Freitag. Auch das Warengeschäft habe unter Weiners Leitung eine stetige Aufwärtsentwicklung erlebt: Von vier Millionen Euro in 1992 sei der Umsatz bis 2008 auf stolze 30 Millionen Euro angewachsen. „Und dann sind Sie seit 1976 auch noch Bürgermeister von Ottenstein“, rundete der Vorstandsvorsitzende die Aufzählung ab. Die Volksbank nehme Abschied von einem Mitarbeiter, der „völlig selbstständig, umsichtig und mit wahrem Herzblut“ agiert habe. „Ihre ruhige Art, Ihre menschliche und fachliche Kompetenz und Ihre Ansprechbarkeit fast rund um die Uhr wurden sehr geschätzt.“

„Du warst immer ein Mensch, hast in all‘ unseren gemeinsamen Jahren nie den Chef raushängen lassen“, so Friedrich Schomburg als Vertreter des Kollegiums. Und sei Weiner doch hin und wieder als Vorgesetzter gefordert gewesen, habe man sich auf seine Fairness verlassen können „Du hast immer zu uns gestanden.“

„Manfred Weiner - das ist Ottenstein und die Bank, ein Stück Lebenswerk“, eröffnete Polles Samtgemeindebürgermeister Willi Bost seine Rede. Ob als Bürgermeister oder Banker: Stets sei es Weiner darum gegangen, „die Region nach vorn zu bringen. Du hast eine reife Leistung hingelegt.“

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