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Zuschuss von der Samtgemeinde

Finanzlücke in Ottenstein geschlossen

OTTENSTEIN. Haushaltsfragen standen während der Sitzung des Ottensteiner Gemeinderates in der Sievershagener Mühle im Vordergrund.

veröffentlicht am 19.09.2018 um 15:04 Uhr

Idylle in Ottenstein. Doch hinter der Kulissen wurde beim Gemeindeetat viel hin- und hergerechnet. Foto: Wal
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Da galt es zunächst, den Gemeinde-Etat für das laufende Jahr zu beschließen. Wie Bürgermeister Manfred Weiner erläuterte, hatte der Haushaltsplan 2018 zunächst noch einmal überarbeitet werden müssen, weil er und sein Team offenbar einer Fehlinformation aufgesessen waren. Zunächst nämlich, so Weiner, habe es höherenorts geheißen, die Wertabschöpfung im Zusammenhang mit dem Gemeindefinanzausgleich, in diesem Falle 140 500 Euro, müsse nicht als Ausgabe im Haushaltsplan ausgewiesen werden. Nach Vorlage des auf der Basis dieser Information aufgestellten Etatentwurfs, sei ihm dann eine genau gegenteilige Anweisung ins Haus geflattert. Dadurch, dass der Haushalt des Fleckens auf der Hochebene nun mit weiteren 140 500 Euro belastet wurde, sei im Ergebnis eine Finanzierungslücke in Höhe von 78 500 Euro aufgetreten. Immerhin aber habe die Samtgemeinde signalisiert, Ottenstein mit 65 000 Euro zu unterstützen, Falls es nicht anderweitig gelingen sollte, die Haushaltslücke zu schließen, sodass im Ottensteiner Etat dann lediglich noch 13 500 Euro abzudecken wären. Das wiederum könne die Gemeinde aus ihren Rücklagen bewältigen, versicherte der Bürgermeister, „sodass wir nicht in ein Haushaltssicherungskonzept geraten werden“.

Die Neufassung des Haushaltsplans 2018 einschließlich der Haushaltssatzung, ebenso der Stellenplan und der mittelfristige Finanzplan wurden im Anschluss an diese Ausführungen einstimmig verabschiedet.

Bei der Vorstellung des Investitionsplans 2018 führte Weiner unter anderem aus, dass beabsichtigt sei, noch in diesem Jahr „für das Vorhaben Amtsstraße“ – Seniorenprojekt, Multifunktionshaus – bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau einen Kredit in Höhe von zwei Millionen Euro aufzunehmen. „Bei einem Zinssatz von 0,5 Prozent sollte uns das nicht allzu sehr belasten“, erklärte der Bürgermeister. Erstmals, fügte Weiner noch hinzu, sei im Rahmen der der Investitionsplanung auch ein Liquiditätsplan erstellt worden. Dessen Ergebnis umriss der Bürgermeister so: „Liquidität ist da, wir sind jederzeit zahlungsfähig, dennoch ist unsere Haushaltslage nicht gerade überwältigend.“



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