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20 Helfer und Brandschützer sanieren ihr Haus in Kirchbrak und schwingen den Pinsel

Feuerwehr-roter Anstrich fürs Gerätehaus

Kirchbrak (red). „Es ist fast eine Nacht- und Nebelaktion“, sagt Ortsbrandmeister Jens Heinemeyer schmunzelnd und blickt stolz auf die Helferschar, die seit zwei Tagen dabei ist, das Feuerwehrgerätehaus zu renovieren. Kaum war die Idee entstanden, den Räumen einen frischen Farbanstrich zu verleihen, da standen auch schon rund 20 Helfer parat.

veröffentlicht am 02.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:41 Uhr

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„Die Kinder haben ja noch Ferien, aber einige Erwachsene haben sogar Urlaub genommen, um hier mitzuhelfen“, freut sich der Ortsbrandmeister. Und auch der stellvertretende Ortsbrandmeister Henning Hermann unterstützt diesen Einsatz und bereitet die Garderobenständer zum Streichen vor, bevor er wieder zur Nachtschicht geht.

Ob das Feuerwehrgerätehaus von 1982 überhaupt schon einmal zwischendurch neu gestrichen wurde, daran kann sich keiner der Blauröcke erinnern. Jetzt jedenfalls war es höchste Zeit. Dazu mussten erst einmal die Einsatzanzüge und Helme aus dem Gerätehaus entfernt werden. Rund 40 davon mit Namen markiert bieten jetzt ausquartiert im Schulungsraum einen seltenen Anblick. Schneeweiß und feuerrot werden die vorrangigen Farben im und am Gerätehaus sein, wenn das Werk vollendet ist. Schriftzüge und Garderobenhaken waren vorher farblos und bekommen jetzt den feuerwehr-roten Farbton. Und auch die großen Tore werden frisch gemalt und das zur Gemeinde gehörende Tor erhält in diesem Zuge auch gleich einen frischen Anstrich. „Die Samtgemeinde zahlt die Materialkosten“, erläutert Bürgermeister Wilhelm Brennecke und lobt den vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz.

Damit haben die Mitglieder der Kirchbraker Ortswehr – die einzige im Landkreis mit einer Kinderfeuerwehr – bewiesen, dass sie auch handwerklich begabt sind.

Herbert Hellwig und die Geschwister Annika (10) und Julius (8) malen den Schriftzug rot an.

Foto: privat



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