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Pegestorfer Brandschützer üben auf dem Reiterhof Hellwig & Matthes

Feuerwehr probt den Ernstfall

Pegestorf (gl). Sirenenalarm in Pegestorf, die Alarmempfänger der Feuerwehr piepten: Die Meldung lautete, dass auf dem Reiterhof Hellwig & Matthes das Strohlager brenne. Kurze Zeit später wurden die Feuerwehren aus Brökeln und Hohe mit Sirenenalarm herbeigerufen.

veröffentlicht am 01.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:21 Uhr

Bei der Übung ist der Innenraum fast vollständig verqualmt. Foto
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Was im ersten Anschein als ein Gau für die Besitzer des Reitstalles anmutet, war eine Übung des Feuerwehrstützpunktes Hehlen. Für den Pegestorfer Ortsbrandmeister Hartmut Meyer bot sich dabei die Gelegenheit, dieses für die Feuerwehren noch recht unbekannte Objekt genauer unter die Lupe zu nehmen.

So nahm die Feuerwehr bei dieser Übung an, dass bei der Rettung der Pferde durch die Besitzer ein Mensch verletzt im Gebäude vermisst wurde. Sofort suchten die Brandschützer unter schwerem Atemschutz nach der vermissten Person. Was die Einsatzkräfte jedoch nicht wussten, dass auch der eingesetzte Feuerwehrtrupp sich bei dieser Suche verletzte und ebenfalls gerettet werden musste. Zudem probte die Feuerwehr die Wasserversorgung von der Weser her, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Knapp 60 Feuerwehreinsatzkräfte beteiligten sich an der Übung. Gemeindebrandmeister Karl-Ludwig Böker sowie seine Stellvertreter Thomas Schulze und Jürgen Lange beobachten den Übungsablauf.

In einer Nachbesprechung dankte Ortsbrandmeister Hartmut Meyer den Eigentümern, die ihren Reitstall zur Verfügung gestellt hatten. Auch Mitinhaberin Antje Matthes bedankte sich bei der Feuerwehr. „Für uns war es die Gelegenheit, einen solchen Ernstfall auch mit unseren Pferden zu üben. Im Normalfall befänden sich rund 20 Pferde in den Ställen. Zu dieser Übung waren aber nur 6 Pferde in ihren Ställen, die in gut zwei Minuten herausgebracht werden konnten.“ Auch Hartmut Meyer zeigte sich mit dem Übungsablauf zufrieden. „Hier und da können noch Verbesserungen erfolgen. Aber dafür üben wir ja auch für einen solchen Ernstfall“, lautete sein Resumme.



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