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Brand in Holzmindens Innenstadt hält Wehren am Sonntagmorgen in Atem

Feuerschein färbt Himmel rot

Holzminden. Ein Feuer in der Innenstadt von Holzminden hat die Einsatzkräfte am frühen Sonntagmorgen in Atem gehalten. Es war kurz vor 4.30 Uhr als digitale Meldeempfänger und Sirenen die Feuerwehrmänner und -frauen zum Einsatz gerufen haben. Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand in der „Halbmondstraße“.

veröffentlicht am 25.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

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Bereits auf der Anfahrt konnten einige Einsatzkräfte die Rauchentwicklung und den Feuerschein erkennen. Zudem wurde über die Einsatzleitstelle der Feuerwehr gemeldet, dass sich noch zwei Personen im Gebäude befinden, die aufgrund der Verqualmung des Treppenhauses ihre Wohnung nicht selbst verlassen können. So stand hier die Menschenrettung an erster Stelle. Wie Einsatzleiter Michael Nolte mitteilte, wurden die beiden Personen mithilfe der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Holzminden aus ihren Wohnungen im zweiten Obergeschoß gerettet. Insgesamt hielten sich zum Ausbruch des Feuers sieben Bewohner im Haus auf. Bis auf die beiden erwähnten Personen konnten sie hier das Gebäude aber eigenständig verlassen. Nach einer Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt mussten insgesamt drei Bewohner mit dem Verdacht ei

ner Rauchgasvergiftung die Krankenhäuser Holzminden und Höxter gebracht werden. Die anderen Personen, sowie zwei Hunde blieben unverletzt.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich auf Grund der engen und verwinkelten Altbauweise recht schwierig. So wurde zur Unterstützung eine weitere Drehleiter der Feuerwehr Höxter hinzu gezogen. Zusätzlich versuchten Einsatzkräfte, im Inneren den Brandort zu erreichen. Von außen wurde das Feuer zusätzlich mit zwei Wenderohren der Drehleitern bekämpft. Gerade bei der schwierigen Bebauungslage in der Holzmindener Innenstatt kann hier ein Feuer schnell große Schäden anrichten. Die Löschwasserversorgung wurde aus dem örtlichen Hydranten Netz sowie aus zwei Löschwasserleitungen, die von der Weser bis zum Brandobjekt verlegt worden waren, gespeist. Neben den Bewohnern des brandbetroffenen Hauses mussten auch angrenzende Nachbarn ihre Wohnungen verlassen. Die insgesamt 18 Personen fanden im Gemeindehaus eine Aufenthaltsmöglichkeit, die durch die Notfallseelsorgerin Bode schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden konnte. Nach ersten Angaben eines 29-jährigen Hausbewohners habe er kurz vor der Entdeckung des Feuers ein Geräusch oder einen Knall gehört. Diesen habe er zunächst im vorderen Straßenbereich vermutet. Da er hier aber nichts Ungewöhnliches entdecken konnte, schaute er in den Bereich des Hinterhofes. Hier entdeckte er dann eine starke Rauchentwicklung und Funkenflug. Umgehend wurde über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmiert.gl

Helfer aus zahlreichen Wehren waren zur Brandbekämpfung hinzugeeilt.gl



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