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Siegbold der Starken im Münchhausen-Stück

Felix Nolte: „Musical ist eine Leidenschaft“

BODENWERDER/HAMELN. Die Rattenfängerstadt ist für den 25-jährigen Felix Nolte Wohn- und Geburtsstadt zugleich. Mit der Münchhausenstadt Bodenwerder hingegen verbindet er seit etwa fünf Jahren vor allem seine Auftritte beim Musical. Er spielt die Rolle von Siegbold dem Starken. Dieses Jahr bereits in der „zweiten Saison“.

veröffentlicht am 27.06.2017 um 12:49 Uhr
aktualisiert am 08.09.2017 um 18:22 Uhr

Felix Nolte in seiner Rolle als Siegbold. foto:ea

Autor:

Eva Allert
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Seine Rolle beschreibt er beim Interview vor dem Hochzeitshaus aus einer Mischung aus „körperlicher Stärke, selbstdarstellerisch, interessiert, hilfsbereit“. Privat sei er im Vergleich dazu „sehr emotional“. Wobei er das aber gut verstecken könne. Der herzlich erscheinende Schauspieler hätte beruflich zwei Leidenschaften: Im wahren Leben sei er, der die Musik nicht zum Beruf machen wolle, Technischer Produktdesigner in Hameln und auf der Bühne Akteur auf diversen Bühnen.

Und zwar ein engagierter. Selbst mit einer schweren Grippe hätte Felix Nolte schon einmal pflichtgemäß seine Rolle gespielt. Und die Zuschauer hätten es nicht gemerkt. Wahrgenommen hätte er selbst dagegen sein „großes Lampenfieber“ in den ersten zwei Jahren. In eine „positive Aufregung“ sei diese Empfindung mit der Zeit umgewandelt worden. „Voll geil“, nennt er jetzt seine Emotionen vor dem Beginn eines Stückes. „Musical ist eine Leidenschaft“, so seine Meinung.

In seiner Freizeit sei er gerne mit Freunden zusammen. Daneben nehme er mal ein Video auf oder einen Song oder gestalte einen Flyer. Wie den aktuellen zum Münchhausen-Musical, der aus seiner Hand stamme. Seine Freundin Miriam Albrecht spielt übrigens auch mit in dem Ensemble in Bodenwerder.

Beim Musical Rats hätte er sie sogar mal vertreten als sie als Au-pair für ein Jahr nach Paris gegangen sei. Angefangen hätte aber sein musikalischer Werdegang beim Kindergottesdienst.

Und als er dann bei einem Auftritt seines Roll-Sport-Teams Hummetal e.V., Groß Berkel beim Rollkunstlauf von Anke Rettkowski, der Gründerin der gleichnamigen Musicalschule, angesprochen wurde, schien der Weg in das Genre vorprogrammiert zu sein.

Felix Nolte mag laut eigenen Angaben die Schauspielerei, den Gesang, das Tanzen, das Organisieren, das Einbringen von eigenen Ideen. Und was mag der während des Gesprächs gut gelaunte Mime an Bodenwerder besonders? „Die Promenade. Ich sitze gerne am Wasser zum Chillen“. Gegenüber vom Hochzeitshaus habe er übrigens schon einmal gestanden - als Straßenmusikant.

Gut für das Selbstbewusstsein, wie Nolte erkannt hat. Genauso habe ich aber auch in mehreren Bands gespielt. Sein Traum? Eine Reise zum „blauen Meer“ – in die Karibik. Vielleicht nächstes Jahr.

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