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Feldpost aus dem ersten Weltkrieg

Bodenwerder/Frenke (dy).Der „Weserbote“ war von 1905 bis 1939 das Mitteilungsblatt der „Inspektion Börry“. Cord Hölscher aus Frenke, ehrenamtlicher Archivar des Historischen Archivs der Gemeinde Emmerthal, hat einzelne Auszüge als Schriftenreihe herausgegeben.

veröffentlicht am 20.06.2012 um 13:43 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:21 Uhr

Cord Hölscher (re.) erläutert Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Weserbergland in Bodenwerder, Detlef Käse, das Kriegsbuch. Hölscher hat Feldpostgesammelt und sie in Buchform gebracht.
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„Das Abschreiben und Bearbeiten dieser Berichte und Feldpostbriefe hat sehr viel Arbeit gemacht“, sagt Hölscher. Der Weserbote berichtete von 1914 bis in die 1920er Jahre über den Krieg. Zunächst über die Schicksale der Soldaten, Väter und Söhne der Kirchengemeinden in der Inspektion Börry, nach Ende der Kampfhandlungen über die Gefangenschaft beziehungsweise aus der Gefangenschaft heimgekehrten Soldaten.

Fast 100 Jahre später hat Hölscher für seine Bände – elf gibt es inzwischen – alle Berichte, die die Dörfer außerhalb des heutigen Gemeindegebiet Emmmerthals betreffen, herangezogen. „Nun sind Dörfer rund um Bodenwerder übrig geblieben“, erläutert Cord Hölscher und präsentiert sein jüngstes Werk mit Berichten und Briefen von Männern aus Heinsen, Polle, Brevörde, Vahlbruch, Meiborssen, Pegestorf und Bodenwerder.

In einer Auflage von 30 Stück ist dieses Buch erschienen. Hölscher freut sich, mit der Sparkasse Weserbergland einen Sponsor gefunden zu haben, der es ermöglicht, das 330 Seiten starke Werk zu einem Sonderpreis von 10 Euro zu verkaufen. In den Geschäftsstellen Bodenwerder, Polle und Kirchohsen ist das Buch zu erwerben.



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