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Neubaugebiet Harmbraach VI: Mit einer Stichstraße werden acht von zehn Grundstücken erreicht

Erschließung kostet 35 000 Euro

HALLE. Dass mit der (Teil-)Erschließung des von der Gemeinde Halle ausgewiesenen Neubaugebietes Harmbraach VI bald begonnen werden soll, war bei der letzten Ratssitzung des Haller Gemeinderates im Gasthaus „Alte Postschenke“ bereits klar. Doch es galt für die Ratsfrauen und -herren festzulegen, wie viele der zehn Bauplätze zunächst erschlossen werden sollten. Dazu stellte Bürgermeister Axel Munzel zwei Varianten zur Auswahl: zunächst einmal nur die Erschließung der drei ausgewiesenen Baugrundstücke direkt am Kruckbergsweg. Oder die Erschließung von acht Grundstücken, die zudem den Bau einer Stichstraße vom Kruckbergsweg ausgehend vorsieht, die parallel zu Sporthalle und Schule verlaufen soll. „Die zweite Variante bietet mehr Möglichkeiten, beinhaltet aber natürlich auch höhere Kosten“, erläuterte der Bürgermeister. Da die beiden nördlichsten Baugrundstücke nur mit einem Abzweig der Stichstraße erreicht werden könnten, der annähernd genau so lang wäre wie das Stück Straße, das die Zufahrt zu acht Grundstücken ermöglicht, sollte aus Kostengründen darauf zunächst verzichtet werden, so Munzel. Die Kosten für die Erschließung der acht Grundstücke bezifferte der Bürgermeister auf 35 000 Euro: 25 000 Euro für den Straßenbau und 10 000 Euro Kanalbaukosten. Verkauft werden sollen die voll erschlossenen Grundstücke dann für 35 Euro je Quadratmeter: 17 Euro entfallen für das Grundstück und 18 Euro für die Erschließung. Eine Wahlmöglichkeit, Erwerb des Grundstücks mit oder ohne Erschließung, sei nicht vorgesehen, so Munzel. Sowohl Hermann Meyer (Wählergemeinschaft) als auch Prof. Wolfgang Bönig (SPD) plädierten für die zweite Erschließungsvariante: „Drei sind zu wenig. Wenn schon, dann acht“, so Bönig und Meyer unisono. Der Auffassung ihrer Fraktionsvorsitzenden schlossen sich auch die Mitglieder des Haller Rates an und votierten einstimmig für Variante zwei. Ebenso einmütig wurden die ergänzenden Planungen für den Einbau des Lichtbandes in die Dohnsener Mehrzweckhalle von den Ratsmitgliedern genehmigt. Planer Jens Baumert bezifferte die bauartbedingten Mehrkosten auf 62 600 Euro. In dem bereits bewilligten Förderantrag waren die Kosten noch mit 122 000 Euro veranschlagt worden. Der Eigenanteil der Gemeinde lag somit ursprünglich bei 41 000 Euro und dürfte sich jetzt, abhängig von der Bewilligung des nun ebenfalls gestellten, ergänzenden Förderantrags, erhöhen.

veröffentlicht am 16.06.2016 um 18:09 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Autor:

Ralph Arndt-Stricker
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  • n Halle soll das Baugebiet Harmbraach VI erschlossen werden. Foto: rar


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