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Europas besten Elvis-Imitator Oliver Steinhoff zieht es auf Tournee-Pausen immer wieder in die Samtgemeinde

Elvis lebt! In Heinsen!

HOLZMINDEN/HEINSEN. Seit er sich in Heinsen häuslich niedergelassen hat, kennt man Oliver Steinhoff nicht nur in Las Vegas und anderen Metropolen, sondern auch in Bodenwerder-Polle. Zum zweiten Mal präsentiert Europas bester Elvis-Imitator am Sonntag, 19. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle Holzminden sein abendfüllendes Bühnenprogramm mit seiner Live-Band. Und wie sein erstes Konzert in heimischer Region vor einem Jahr zeigte, dürfte es für den Showstar und Entertainer aus der Samtgemeinde wohl wieder ein „Heimspiel“ werden. Denn Anfang 2016 war sein Holzminden-Konzert bestens besucht: Halb Heinsen nebst umliegenden Dörfern saß in den Stuhlreihen der Stadthalle, um „ihren“ Elvis zu genießen.

veröffentlicht am 23.01.2017 um 11:03 Uhr

Zum zweiten Mal präsentiert Europas bester Elvis-Imitator am Sonntag, 19. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle Holzminden sein abendfüllendes Bühnenprogramm. Foto: nig
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Autor

Marina Fuchs Reporter
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Bereits vor einiger Zeit ist Oliver Steinhoff, der in Bad Hersfeld geboren wurde, ins Weserbergland gezogen. Er hatte zuletzt seinen Lebensmittelpunkt im Ruhrgebiet und wollte sich zusammen mit seinen Eltern ein Haus kaufen. „Wir haben lange gesucht und uns dabei keine regionale Begrenzung gesetzt.“ In einem Internetportal wurde er schließlich auf ein Haus in Heinsen aufmerksam. Dort ist er dann mit seiner Familie eingezogen.

Mit dem Elvis-Presley-Fieber infiziert wurde Steinhoff in jungen Jahren ganz zufällig von seiner Cousine. Er war dort zu Besuch, und sie spielte ihm eine Platte des King of Rock’n’Roll vor, erinnert sich Steinhoff. Nach Ende der Schule machte er dann eine Schlosserlehre. Nebenbei hat er angefangen, Elvis zu imitieren. Auf Geburtstagen und bei Festen habe er Lieder des Kings gesungen.

Bis zu einem Tag im Jahr 2002. Dann erlebte er den Auftritt eines Elvis-Imitators, der sich mit dem Titel des „Vize-Europameisters der Elvis-Imitatoren“ schmückte. Der war kein guter Elvis, erinnert sich Steinhoff: „Wenn der Typ Vize-Europameister ist, dann werde ich Weltmeister.“ Dieser Satz war der Start einer neuen Karriere, für die Oliver Steinhoff dann zehn Jahre richtig hart gearbeitet hat, um perfekt zu werden. Heute wird dem Sänger und Entertainer bescheinigt, dass er nicht nur eine kongeniale Darstellung von Elvis Presley erschaffe, sondern seine persönliche Note einfließen lasse; dadurch kreiert er einen authentischen Bühnen-Auftritt.

Mini-Graceland neben der B83: Hier wohnt Elvis in Heinsen. Foto: wfx

Die Liste seiner Auszeichnungen ist mittlerweile lang: 2007 wurde Steinhoff Europameister der Elvis Imitatoren, -Darsteller und -Doubles, 2011 erhielt er einen Award als bester Elvis in Las Vegas (USA), 2012 errang er den 3. Platz von 126 Elvis-Darstellern weltweit in Collingwood (Kanada), und im gleichen Jahr wurde er zum „Besten Las Vegas Elvis“ in Porthcawl (UK) gekürt.

Der Heinser stand schon für Vox, das ZDF und den Hessischen Rundfunk vor der Kamera. Dabei trägt Steinhoff die gleichen Bühnenanzüge, die auch der King getragen hat. Der Künstler legt Wert darauf, original wie Elvis aufzutreten. Auch seine Frisur ist im Elvis-Look – ohne Perücke. Steinhoff: „Es reicht nicht, sich einen weißen Anzug anzuziehen und ein paar Moves zu machen.“ Jedes Detail sei wichtig – auch der Schmuck, den Elvis bei seinen Auftritten getragen hat. Besonders stolz ist er auf einen Anzug, der von Elvis Presleys persönlichem Schneider entworfen wurde. Das Besondere an diesem Stück ist, dass er zwar noch für Elvis entworfen, aber von ihm niemals getragen wurde. Für Steinhoff wurde es dann extra umgeschneidert.

Auch am 19. Februar wird der Elvis aus Heinsen zwei Stunden lang auf der Bühne stehen und seine perfekte Show präsentieren, durch sein musikalisches Können überzeugen und den King wieder auferstehen lassen.

Doch zwischen der Kunstfigur und der Privatperson unterscheidet der Heinser trotzdem strikt. Privat läuft er nicht wie Elvis rum und mäht zu Hause ganz normal den Rasen in seinem Garten, wie jeder andere auch. Er gehört damit nicht zu den Leuten, die ihre Bühnen-Rolle auch im Alltag durchziehen.



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