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40 077 Kilometer „gepullt“ – Preis für Hermann Klenke

Einmal den Äquator umrudert

BODENWERDER. Hermann Klenke ist auf Wanderfahrten 40 077 Kilometer gerudert - dafür gab‘s jetzt den seltenen Äquatorpreis.Zum ersten Mal in der 100-jährigen Geschichte des Rudervereins Bodenwerder.

veröffentlicht am 13.11.2017 um 19:00 Uhr

Braucht einen dicken Nagel: der Äquatorpreis hat einen Durchmesser von 15 Zentimetern und besteht aus 1000 Gramm Bronze. Foto: bor
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Julia Alin Reporter
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BODENWERDER. Der Tagesablauf war für Hermann Klenke klar: Erst zusammen mit 13 seiner Vereinskameraden mit drei Booten zum Abrudern für eine gute Stunde auf die Weser – dann Preisverleihung.

Und so kamen dann auch langjährige Ruderkameraden zum Gratulieren ins Ruderhaus. Grund war die Übergabe des „Äquatorpreises“ an Hermann Klenke durch den Vorsitzenden des Rudervereins, Friedrich-Wilhelm Schmidt. Es war das erste Mal in der fast 100-jährigen Geschichte des Vereins, dass so ein Preis in Bodenwerder verliehen werden konnte. Nicht nur die Strecke von 40 077 Kilometern musste Klenke für die Auszeichnung zurücklegen. „Im Fahrtenbuch muss dies auch akribisch dokumentiert sein“, so der Vizevorsitzende des Rudervereins, Andreas Ebeling. Der Preis würdigt eine Ruderleistung, welche durch jahrelange Aktivität im Wanderrudern zustande gekommen ist. Und so hatte Friedrich-Wilhelm Schmidt einmal ausgerechnet, dass der 74-jährige Klenke bei einer zu Grunde gelegten durchschnittlichen Geschwindigkeit von 5 Km/h stromauf und 12 Km/h stromab insgesamt 5832 Stunden im Ruderboot gesessen haben müsse. Für seinen Preis muss Hermann Klenke zu Hause einen dicken Nagel in die Wand schlagen. Denn der Äquatorpreis hat einen Durchmesser von 15 Zentimetern und besteht aus geschätzt aus 1000 Gramm Bronze.

Schnell noch einmal gezeigt, bevor er zu Hause an die Wand kommt: Hermann Klenke freut sich über den Äquatorpreis. Foto: bor
  • Schnell noch einmal gezeigt, bevor er zu Hause an die Wand kommt: Hermann Klenke freut sich über den Äquatorpreis. Foto: bor

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