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Bremker Brandschützer haben die Mannschaftsstärke (fast) erreicht / Ortsbrandmeister Ingo Taube im Gespräch

Einer fehlt noch

BREMKE. Einem Damokles-schwert ähnlich, schwebt seit dem Ende des Jahres 2017 die Umwandlung in eine Löschgruppe über der Freiwilligen Feuerwehr Bremke. Noch ist diese Gefahr nicht gänzlich gebannt, aber immerhin hat es in den vergangenen Monaten bei den Bremker „Blauröcken“ einige positive Veränderungen gegeben.

veröffentlicht am 14.01.2019 um 16:22 Uhr

Die Umwandlung in eine Löschgruppe bleibt den Bremker Brandschützern wohl erspart. foto: Dana
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Das legte jetzt der seit Anfang 2018 amtierende Ortsbrandmeister Ingo Taube anlässlich der aktuellen Jahreshauptversammlung der Wehr im Gespräch mit der Dewezet dar.

Zur Erinnerung: Gegen Ende des Jahres 2017 hatte die Ortswehr vor zwei gravierenden Problemen gestanden, als sie erstens mit gerade einmal zwölf Aktiven deutlich unter der für Ortsfeuerwehren gesetzlich geforderten Mindeststärke von 18 Einsatzkräften lag und zweitens feststand, dass ihr damals bereits knapp 40 Jahre altes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) – ein solches Fahrzeug gehört zur Grundausstattung einer jeden Ortswehr – bei der für April 2018 anstehenden Hauptuntersuchung keinen neuen TÜV-Stempel erhalten würde. So war den Bremkern damals seitens der Samtgemeinde zunächst die Umwandlung in eine Löschgruppe, die nicht an eine bestimmte Mannschaftsstärke gebundenen ist und für diese die Ausstattung mit einem Mannschaftstransportwagen (MTW) vorgeschlagen worden. Die Bremker Feuerwehrkameraden erklärten sich damit aber nicht einverstanden. „Für uns stand von Anfang an fest, dass wir eine eigenständige Ortswehr mit TSF bleiben wollten“, so Ortsbrandmeister Ingo Taube gegenüber unserer Zeitung.

Bremker Ortswehr, Politik und Verwaltung einigten sich am Ende auf einen Kompromiss, dessen Inhalte in einer Zielvereinbarung festgehalten wurden. Hinsichtlich der Fahrzeugfrage war darin vereinbart worden, dass Bremke im Sommer 2018 das dann frei gewordene TSF der Ortswehr Grave übernehmen sollte, was auch vereinbarungsgemäß geschehen sei, bestätigt Ingo Taube. Im Gegenzug sollen die Bremker unter anderem bis Ende 2019 für eine Mannschaftsstärke in vorgeschriebener Höhe Sorge tragen.

„Dieses Ziel“, so Taube, „ist jetzt fast erreicht.“ Inzwischen könne die Bremker Wehr 17 für den aktiven Dienst ausgebildete Einsatzkräfte aufweisen. „Auch, wenn wir natürlich niemanden in die Feuerwehr zwingen, sondern nur mit allen Mitteln dafür werben können, bin ich zuversichtlich, dass wir rechtzeitig auch die Zahl 18 noch erreichen werden“, betont der Ortsbrandmeister.

Schwieriger werde es allerdings, bis dahin auch die geforderten vier Atemschutzgeräteträger nachzuweisen. „Denn dafür“, weist Taube auf ein von den Ortsfeuerwehren immer wieder angeführtes Manko hin, „gibt es einfach nicht genug Ausbildungsplätze.“ Nach derzeitigem Stand der Dinge gehe er aber davon aus, „dass wir auch dieses vorgegebene Ziel bis zum Ende dieses Jahres erreicht haben werden“. Auf jeden Fall erwarte er jetzt, „dass die Samtgemeinde unsere Bemühungen und die daraus entstandenen Fortschritte anerkennt und entsprechend würdigt.“



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