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Dennoch gibt Untere Naturschutzbehörde Entwarnung: Keine Panik um Jakobskreuzkraut machen!

Eine Wildblume voller Tücken

Bodenwerder-Polle. Mit seinen gelben Blüten ist es derzeit an Straßenrändern und auf Wiesen kaum zu übersehen, nachdem die meisten Wildblumen in der freien Natur verblüht sind: Das Jakobskreuzkraut. Doch der hübsche Körbchenblüher hat es in sich: Er ist eine Giftpflanze, die beim Verzehr zum Tod bei Mensch und Tier führen kann. Die Giftstoffe reichern sich in der Leber langsam an und enden dann in chronischen Krankheitsprozessen. Die Pflanze ist nicht nur im frischen Zustand giftig, die Alkaloide werden auch nach Heu- und Silagebereitung nicht abgebaut. Gefahr für Rind und Pferd also, und 2010 soll sogar ein Landwirt im Allgäu das Jakobskreuzkraut mit Heilpflanzen verwechselt haben und an Vergiftung gestorben sein.

veröffentlicht am 17.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:41 Uhr

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Autor:

Henry Griesefell


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