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Wollkunst in der Fußgängerzone

Eine gute Masche – bunt statt trist

veröffentlicht am 04.09.2016 um 15:30 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

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Autor:

SABINE WEISSE
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Die rund 50 Beteiligten der Schwarmkunst-Aktion „Bodenwerder wird bunt!“ waren auf die Bühne vor der Stadtkirche St. Nicolai gebeten und dort mit großem Applaus, einer Rose und kleiner Aufmerksamkeit bedacht worden.

Mansha Friedrich erinnerte an die Anfänge: „Als ich im Februar mit den Verantwortlichen von Kulturmühle und Münchhausenstadt diese Einkaufsstraße erstmals besuchte, da war sie trist – aber mit Charme. Nun ist sie bunt, voller Blumen – was für eine Verwandlung.“ Weil wasserabweisend und lichtbeständig, seien für das Exponat „Fahrrad“ wie für die Installationen im Bereich der Innenstadt ausschließlich Acrylwolle verarbeitet worden. Dem Dank an alle Mitwirkenden „dieser gelungenen Gemeinschaftsaktion“ schloss Rudolf Hansmann als stellvertretender Bürgermeister einen Dank an die Sponsoren an. Sechs Wochen lang wird die bunte Wollkunst der Fußgängerzone ein ganz besonderes Flair verleihen, bei Sonnenschein geradezu magisch leuchten und trister Witterung unerschütterliche Fröhlichkeit entgegensetzen.

Und weil das Ergebnis allen Beteiligten und der überwiegenden Mehrheit der Betrachter ein Lächeln auf die Lippen zaubert, ist das Projekt „Bodenwerder wird bunt 2.0“ bereits in Vorbereitung. „Lasst uns gemeinsam die erste Mehrgenerationenwand weltweit erschaffen“, rührte Mansha Friedrich die Werbetrommel. „Die Fassade des Jugendzentrums Klex könnte einen neuen Look vertragen.“ Zunächst aber hieß es Bühne frei für „Open Stage downtown“. Die üblicherweise in der Kulturmühle Buchhagen stattfindende Veranstaltung war in Bodenwerders Innenstadt umgezogen. Und hier sammelten die Besucher erste, noch ein wenig zaghafte Erfahrungen mit dem Rudelsingen. Gar nicht scheu präsentierten sich mehrere Bands, unter ihnen „Monkey Train“, „Sofa Session“, „Asgat“. Ein unterhaltsames Programm für eine laue Sommernacht…



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