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Juweliergeschäft Heiduck schon wieder Ziel von nächtlicher Diebestour

Einbruch mit dem Vorschlaghammer

Bodenwerder. Zum zweiten Mal in diesem Jahr sind Diebe in das Juweliergeschäft des Uhrmachermeisters Dietmar Heiduck eingebrochen: Gestern um 4 Uhr meldete die Alarmanlage des Geschäftes an der Großen Straße den Einbruch bei der Polizei, die umgehend mit mehreren Streifenwagen zum Tatort kam. „Da waren die Täter dieses Blitzeinbruchs aber schon über alle Berge“, sagte der Erste Polizeihauptkommissar August-Wilhelm Winsmann gestern auf Anfrage der Dewezet.

veröffentlicht am 13.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:07 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Einziger Zeuge des nächtlichen Einbruchs ist die Kamera im Juweliergeschäft. Die zeigt in ihrer Aufzeichnung, die jetzt der Polizei vorliegt, laut Dietmar Heiduck zwei schwarz gekleidete Männer. Einer trägt rote Handschuhe und hat die Schaufensterscheibe des Geschäfts mit 20 Vorschlaghammer-Hieben zertrümmert. Aus der Auslage rafften die Täter eiligst Ringe zusammen und verschwanden. Was sie nicht wussten: Bei der Beute handelt es sich nur um spezielle Auslagemuster von relativ geringem Wert. Dennoch, so Heiduck, sei für ihn der Schaden jetzt im Weihnachtsgeschäft und speziell vor der heutigen langen Einkaufsnacht in Bodenwerder weitaus größer; von dem Ärger über den neuerlichen Einbruch ganz zu schweigen.

Schon am 16. Januar des Jahres war bei Heiduck eingebrochen worden. Damals drangen die Diebe über die Rückseite des Hauses in das Juweliergeschäft ein und erbeuteten Gold und Silberschmuck im rund zehnfachen Wert der jetzigen Beute. Heiduck schätzte den Gesamtschaden damals auf rund 30 000 Euro.

Professionell vorgehende Einbrecher hatten zuvor auch schon in einem Privathaus in Bodenwerder zugeschlagen. Hier drangen die Einbrecher in der Theodor-Fontane-Straße über ein Fenster in ein Haus ein und durchsuchten die Erdgeschosswohnung sowie die Kellerräume. Mit Bargeld sowie Schmuck und einem Laptop als Beute verließen sie das Wohnhaus.

Aber auch in Bevern brachen noch unbekannten Täter im Lindenbusch in ein Einfamilienhaus ein. Hier hebelten die Einbrecher die Terrassentür auf. Sie durchsuchten im Haus zahlreiche Schränke und entwendeten eine geringe Menge Bargeld.

Im Tannengrundweg in Bevern versuchten vermutlich dieselben Täter, über ein Fenster in das Haus zu gelangen. Diebstahl erschwerende Fensterverriegelungen verhinderten jedoch ein Eindringen, und die Täter mussten dort ohne Beute flüchten.

Bei allen drei Wohnungseinbrüchen lässt sich die Tatzeit von etwa 13 Uhr bis gegen 18 Uhr und im Einbruchsfall im Tannengrundweg in Bevern bis etwa 23 Uhr eingrenzen.

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr war das Juweliergeschäft Heiduck gestern in den frühen Morgenstunden Ziel eines Einbruchs. Die zertrümmerte Schaufensterscheibe wurde im Laufe des Tages mit einer Holzplatte verschlossen. joa

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