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Christian Lüning verhinderte 1863 Entführung des letzten Bonaparte-Prinzen / Familienbiografie

Ein Ottensteiner in geheimer Mission

Ottenstein. Es war Ende März im Jahre 1855, als ein 16-jähriger Junge sein Elternhaus an der Breiten Straße in Ottenstein verließ. Christian Lüning hieß der Junge von der Hochebene, ein Bauernsohn. Buchbinder sollte er werden, und dazu in die Hauptstadt nach Braunschweig, zu dem Ottenstein damals gehörte, in die Lehre gehen. In der Herzogsresidenz orientierte sich Christian dann aber gegen den Willen seines Vaters um: Er schmiss die Buchbinderlehre und fing als Kellner im Hotel Braunschweiger Hof an. Da das Hotelpersonal auch bei herzoglichen Empfängen aushelfen musste, wurde der Herzog von Braunschweig auf den anstelligen Lehrling aufmerksam, der sich für das Hotelfach mittlerweile Fremdsprachen angeeignet hatte. Christian Lüning wurde zur Audienz beordert, und der Herzog fragte ihn, ob er nicht für ihn tätig werden wolle – als herzoglicher Kurier, der vertrauliche Depeschen an den Pariser Hof von Kaiser Napoleon III bringen sollte...

veröffentlicht am 20.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:16 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite


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