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Hehlener Bürgermeister sieht Flüchtlinge im Dorf gut integriert

Ein Mann aus Syrien hat sogar schon einen Job

Hehlen. Während in anderen Kommunen die Unterbringung von Asylbewerbern oftmals mit Problemen behaftet ist, „kommt es unserer Dorfgemeinschaft zugute, dass diesbezügliche Probleme bei uns schon vor deren Entstehen gelöst werden“, verkündete auf der jüngsten Ratssitzung nicht ohne Stolz Hehlens Bürgermeister Harald Jacob. Während bei zwei Familien aus dem Kosovo und Montenegro derzeit eine Rückführung in ihre Heimatländer anstünde, da sie nach neuester Regelung aus sicheren Herkunftsländern kommen, sei es bei den 19 anderen registrierten Flüchtlingen Hehlens gut gelungen, diese in die Ortsgemeinschaft zu integrieren, so Jacob. So sei eine Familie aus dem Irak im Zuzug. Eine Gruppe engagierter Hehlenerinnen stellt sich seit geraumer Zeit ehrenamtlich zur Verfügung – die Frauen arbeiten als Flüchtlingspatinnen. Außerdem hat die Gemeinde in der Hausmeisterwohnung der Schule ein kleines Spendendepot für die Neuankömmlinge in Hehlen eingerichtet. Dort kann Haushaltszubehör ausgeteilt werden. Bekleidung und Möbel werden dort aber nicht angenommen. „Wir haben aber auch schon zwei Kücheneinrichtungen angeboten bekommen, die ohne Zwischenlagerung an die Wohnungen von Asylbewerbern hier in Hehlen weitergegeben werden sollen“, freut sich Jacob. Als Beispiele für gelungene Integration führt der Bürgermeister außerdem an, dass ein junger Mann aus Syrien sogar schon einen Job in Hehlen gefunden hat. Allen Neuankömmlingen wird eine kostenlose Mitgliedschaft in den Sportvereinen angeboten. So habe sich eine afghanische Familie, die seit April in Hehlen wohnt, bereits voll ins Vereinsleben integriert. Eine Tochter der Familie sei auch schon in eine weiterführende Schule gewechselt.joa

veröffentlicht am 15.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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