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Straße zwischen Ottenstein und Hehlen ist weiterhin Ärgernis

„Ein dickes Problem“

OTTENSTEIN. Nach wie vor weist die Landstraße zwischen Ottenstein und Hehlen Mängel auf. Wann die Straße dauerhaft saniert wird, ist weiterhin nicht absehbar. Jüngste Reparaturen stellen den Bürgermeister von Ottenstein nicht zufrieden – Manfred Weiner pocht auf einen Ausbau der Straße.

veröffentlicht am 13.06.2017 um 18:53 Uhr

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Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Der Zustand der L586, die Ottenstein mit Hehlen verbindet, ist nach wie vor ein Ärgernis. Bürgermeister Manfred Weiner berichtet von vielen Beschwerden und der andauernden Frage, wann denn an der Straße etwas gemacht werde. Etwas wurde nun gemacht: Bei einer Verkehrsschau wurde die Straße genau in Augenschein genommen. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Eschershausen haben Ende vergangener Woche mit Reparaturasphalt die gröbsten Schadstellen im Abschnitt bei Hehlen/Sievershagener Mühle beseitigt, sagt der Leiter der Straßenmeisterei, Hans-Joachim Tegtmeier. Allerdings erklärt dieser auch: „Das ist nur eine vorübergehende Sanierung, keine dauerhafte Lösung.“ Wann eine dauerhafte Lösung kommt, dazu kann Markus Brockmann, Leiter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr immer noch nichts sagen. Ottensteins Bürgermeister hatte sich bereits mehrfach wegen des Zustands der Straße an die Behörde gewandt. „Dem Bürgermeister aus Ottenstein bin ich noch eine Antwort schuldig“, sagt Brockmann.

Von den jüngsten Reparatur-Maßnahmen hält Bürgermeister Weiner nicht viel: „Das ist überhaupt nicht das, was wir erwarten. Wir erwarten, dass die Straße ausgebaut wird. Wir lassen da nicht locker“, sagt Weiner. „Für die Ottensteiner Hochebene ist der Zustand der Straße ein dickes Problem. Wir sind sehr unzufrieden, weil die Straße immer schlechter wird. Auch bei den Absackungen am Fahrbahnrand. Wenn man schneller fährt, kann es schon mal passieren, dass man aus der Bahn geworfen wird“, mahnt Weiner. Die Bürger würden schon Umwege fahren, weil die Straße so schlecht ist. „Ich kann nicht verstehen, dass hier seit Jahren nichts passiert. Wir fühlen uns abgehängt, weil überall die Zufahrtswege nicht in Ordnung sind“, kritisiert Weiner.

Reparaturbedarf besteht auch bei der Glessestraße, die Glesse und Brevörde verbindet. Hier ist die Samtgemeinde zuständig. Wesentliche Löcher seien bereits gefüllt worden, heißt es von Bauamtsleiter Thomas Steffe. Leitplanken, die vom Sturm in Mitleidenschaft gezogen worden sind, würden kurzfristig erneuert werden und noch in diesem Jahr soll eine neue Decke – eine Sanierungsdecke – auf die Straße. Zunächst erst einmal im schlechtesten, zirka einen Kilometer langen, Abschnitt.

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