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„Einigkeit“ hofft auf Nachwuchs / Vorsitzender Bernd Christ blickt aber „vorsichtig optimistisch“ in die Zukunft

Dohnser setzen auf den Charme des Chorgesangs

Dohnsen (dy). „Unterhaltungsmusik im Radio oder Fernsehen ist kein Ersatz für das Singen im eigenen Chor“, ist Bernd Christ, Vorsitzender des gemischten Chores „Einigkeit“ Dohnsen, überzeugt.

veröffentlicht am 12.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:41 Uhr

Die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores „Einigkei
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Umso mehr freut sich der 59-Jährige, der seit über 30 Jahren den Sängerinnen und Sängern vorsteht, dass die einjährige „Zwangspause“ beendet ist und das Proben in der Mehrzweckhalle wieder beginnt.

„Krankheitsbedingt und aufgrund des Umbaues dieser Gemeinschaftshalle mussten wir ein Jahr pausieren“, erklärt Bernd Christ. Auf der Jahreshauptversammlung (2. Vorsitzender Reiner Keuntje, Schriftführerin Lilith von Beöczy, Kassenwartin Ute Lankenau) hat er „vorsichtig optimistisch“ in die Zukunft geblickt, wozu auch gehört, dass der gemischte Chor dringend Nachwuchs braucht und hofft, dass Interessierte sich der Gemeinschaft anschließen um sich vom „Charme des Chorgesangs einfangen zu lassen“.

Rund 15 Sängerinnen und Sänger – momentan sind die Frauen etwas in der Überzahl – treffen sich alle zwei Wochen donnerstags um 20 Uhr zum Singen. „Wir pflegen das deutsche Liedgut“, erläutert Werner Christ als Dirigent und Keyboardspieler das Repertoire der Gemeinschaft. Der 54-jährige Bruder des Vorsitzenden ist seit über 20 Jahren Dirigent der „Einigkeit“. Auf den Weinfesten in Dohnsen und den Weihnachtskonzerten in Halle und Dohnsen waren die Sänger vor ihrer Pause präsent. „Wir möchten gerne wieder bei Veranstaltungen dabei sein, das Dorfleben bereichern und uns auch gerne im Chorverband präsentieren“, so Bernd Christ. Schließlich wird der Chorgesang in Dohnsen seit 1890 gepflegt. Christ weiß, dass aus dem anfänglichen Männergesangverein später ein gemischter Chor wurde, der 1990 zum 100-jährigen Bestehen mit der Zelterplakette ausgezeichnet wurde.

Um sich stimmgewaltig zu präsentieren, müssen die Chormitglieder jetzt erst einmal kräftig üben und sie alle hoffen, dass sich Neuzugänge finden, die die Gemeinschaft bereichern. „Es macht Freude, dabei zu sein“, bestätigt Irma Schaper; die 77-Jährige gehört seit fast 40 Jahren dem Chor an und ist ein gutes Beispiel dafür, dass „Singen jung hält!“. Aber auch Nina Christ als jüngstes Mitglied mit 26 Jahren hat Spaß am gemeinsamen Singen – sie gehört schon seit 13 Jahren dazu.

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