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Dieser Chor schweißt die Sänger zusammen

Bodenwerder (dy). Gestern Abend fand die erste Probe zum mittlerweile 16. Projekt „Gospelchor auf Zeit“ des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder mit Kreiskantorin Christiane Klein im Haus der Kirche statt. Noch an vier Abenden und einem langen Samstag proben die Sänger für die Aufführungen am 13. November in der Ursula-Kirche Heyen und am 13. Dezember beim Adventssingen in der Klosterkirche Kemnade.

veröffentlicht am 20.10.2009 um 15:33 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:21 Uhr

chor
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Bodenwerder (dy). Gestern Abend fand die erste Probe zum mittlerweile 16. Projekt „Gospelchor auf Zeit“ des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder mit Kreiskantorin Christiane Klein im Haus der Kirche statt. Noch an vier Abenden und einem langen Samstag proben die Sänger für die Aufführungen am 13. November in der Ursula-Kirche Heyen und am 13. Dezember beim Adventssingen in der Klosterkirche Kemnade.
 Über 50 Sänger hatten sich im Vorfeld angemeldet. Zehn neue Gesichter konnte Christiane Klein gestern entdecken, der Großteil der Teilnehmer war bereits bei den vorherigen Projekten dabei. Sie freut sich, dass auch einige Jugendliche den Weg zur Gospelmusik beschritten haben. „Nur Herren sind immer noch sehr wenig dabei“, stellt die Leiterin fest.
 „Der Weg ist das Ziel“, sieht Christiane Klein bereits die Proben in dieser Gemeinschaft als ein ganz besonderes Erlebnis. Ihr Wunsch ist es, Menschen zum Singen zu bringen und ihnen den Spaß an Musik zu vermitteln. „Knapp und knackig“ sind die Proben und das ist auch der Grund, weshalb die meisten dieses jeweils im Frühjahr und Herbst stattfindende Projekt mitmachen. „Die Zeit ist absehbar und im Familienkreis zu organisieren“, weiß die Leiterin aus vielen Gesprächen mit den Beteiligten.
 Menschen aus allen Berufen und weit über die örtlichen Grenzen hinaus verbindet dieser Gospelchor zu einer Einheit, die dann stimmgewaltig bei den Konzerten „Kirche ganz anders“ erlebt.
 Die durch Bewegung übermittelte Lebensfreude der Gospelsänger springt auf die Zuhörer über. Wie es das Konzert im Frühjahr in der Stadtkirche zeigte. „Das sind schon Profis“, war Matthias Eisenberg seinerzeit von dem Gospelkonzert begeistert; Standing Ovations in der voll besetzten Stadtkirche belohnte den stimmgewaltigen Chor für seine Darbietungen.
 Welche Gospels gesungen werden, da passt Christiane Klein sehr genau auf. „Die Sänger erhalten auch eine deutsche Übersetzung der Texte“, erklärt sie. Denn schließlich müssten die Sänger ja auch hinter den Texten stehen. „Ich kann nur etwas glaubwürdig darbringen, von dem ich auch überzeugt bin“, weiß die Leiterin. Und schließlich müsse ja auch Bewegung und Mimik zu den Texten passen. Zum Proben zu Hause oder auch während der Autofahrt zur Arbeit erhält jeder der Teilnehmer eine von Christiane Klein zusammen gestellte CD für „die richtigen Töne und Texte“.
 Gospel heißt übersetzt „die Gute Nachricht“, oder kann auch – wie Christiane Klein erklärt – ein anderes Wort für Evangelium sein. Und sie ist überzeugt, dass auch die Teilnehmer des 16. Projektes ihr Ziel erreichen und den Besuchern der Konzerte gute Nachrichten musikalisch in Form von Gospels, Vocal Jazz, Spirituals und African Songs übermitteln werden.

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