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Die Zukunft des Tourismus: Vermieter äußern Befürchtungen und Erwartungen

Bodenwerder (rbo). Die Einführung einer Kurtaxe und der Zusammenschluss der Samtgemeinde mit der Solling-Vogler-Region zu einer touristischen Kooperation, stoßen bei Vermietern und Gastronomen auf aufwachsendes Interesse, werfen aber auch immer mehr Fragen auf.

veröffentlicht am 23.01.2012 um 17:18 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

Kurtaxe
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Bodenwerder (rbo). Die Einführung einer Kurtaxe und der Zusammenschluss der Samtgemeinde mit der Solling-Vogler-Region zu einer touristischen Kooperation, stoßen bei Vermietern und Gastronomen auf  aufwachsendes Interesse, werfen aber auch immer mehr Fragen auf.

„Nach den Diskussionen der letzten Wochen sind einige Richtigstellungen angebracht“, so Erich Müller, Fachbereichsleiter und zuständig für den Tourismus, und betonte, dass niemand aus der Verwaltung gesagt habe, das von der Firma Hoff herausgegebene Gastgeberverzeichnis dürfe es nicht mehr geben. Nur dürften für das „private Gastgeberverzeichnis“ keine Kosten mehr für die Samtgemeinde anfallen. Immerhin handle es sich um 17000 Euro, die der Steuerzahler finanzieren müsse.

Aus den Fragen der Vermieter wurde auch deutlich, dass die Interessen und die Vermarktungswünsche je nach Gewerbe  auseinanderdriften. So wurde der Wunsch nach einer Wanderkarte laut. Müller erläuterte, dass für die Erstellung einer Wanderkarte mit Wegeausschilderung dieses Jahr 25000 Euro zur Verfügung stehen würden.

Befürchtungen gibt es hinsichtlich der Kurtaxe.  Campingplatzbetreiber Klaus Schünemann befürchtet finanzielle Einbußen durch Verlust von Kurzcampern im vierstelligen Bereich, wenn er den Kurbeitrag von seinen Gästen einziehen muss. Für ihn ist die Zeit, um den „Meldeschein für Beherbergungsstätten“ – so heißt der Vordruck in der offiziellen Amtssprache – von seinen Gästen ausfüllen zu lassen, der entscheidende Faktor. Hotelier Peter Ebert vom Deutschen Haus dagegen hat Klärungsbedarf bei der Frage, ob die Teilnehmer einer Tagung für Imker „berufsbedingt“ übernachten. Denn dann müsste kein Kurbeitrag eingezogen werden. Einzelfälle, wie dieses Beispiel können auf dem „kurzen Weg“ telefonisch mit der Verwaltung abgeklärt werden, sagt Erich Müller.



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