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Förderverein investierte bislang über 135000 Euro ins Baxmannbad / Folie soll Energieverlust reduzieren

Die Wärme soll im Wasser bleiben

Hessisch Oldendorf. „Noch fünf Wochen...“ - Freiluft-Wasserratten zählen bereits die Wochen und Tage, bis das Baxmannbad seine Tore öffnet: Der 100-Tage-Regelung der Stadt entsprechend dauert die Badesaison vom 21. Mai bis zum 28. August, Öffnungszeiten und Eintrittspreise bleiben unverändert.

veröffentlicht am 18.04.2016 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

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Autor:

Annette Hensel
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Es werden wieder Aquafitnesskurse, der Kinderspielnachmittag und Boule angeboten, in Planung sind Sommerfest, Beach-Volleyball- sowie erstmals Beach-Fußball-Turnier.

Bis dahin haben die Schwimmmeister noch einiges zu tun: Nachdem sie Büsche geschnitten, Gehwege gekärchert und den Rasen gemäht haben, erneuern sie den Zaun entlang der Grenze zum früheren Schullandheim: Er wird 250 Meter lang und zwei Meter hoch werden. Aktuell reinigen sie mit Hochdruck das Erlebnisbecken, wobei Fremdrost durch Münzen und Haarspangen nur mühsam zu beseitigen ist; nächste Woche ist das Schwimmerbecken an der Reihe.

An dessen Stirnseite wurde Ende September 2015 zur Einsparung der Energiekosten eine 12,35 mal 25 Meter große Abdeckung, in U-Betonsteine aufgerollt, installiert. Kostenpunkt: 30000 Euro. Angeschoben hat dieses Projekt Friedrich Feldmann vom Förderverein Baxmannbad.

Seit seiner Gründung 1997 hat der Verein 135575 Euro für Anschaffungen im städtischen Freibad investiert, den höchsten Betrag, 17000 Euro, für den Bau des 2010 eingeweihten Unterstandes.

15000 Euro bewilligten die 223 Mitglieder zuletzt für die Becken-Abdeckung. Zuvor hatte Friedrich Feldmann Erfahrungsberichte aus anderen Freibädern eingeholt sowie Berechnungen vornehmen lassen. Diese ergaben, dass dort, wo der Wärmeverlust am größten ist, im Schwimmerbecken, dank Abdeckung bis zu 80 Prozent an Energiekosten eingespart werden können, die Anschaffungskosten sich daher schnell amortisieren. Von einer Energieersparnis von bis zu 50 Prozent, umgerechnet einer jährlichen Einsparung von 3366 Euro, geht die Klimaschutzagentur Weserbergland aus.

Im Sommer 2015 stimmten die entsprechenden Ausschüsse zu, dass die Stadt die verbleibenden 15000 Euro bereitstellt, danach begann die Umsetzung. Noch vor Beginn der Badesaison werden die Kunst-Kids die Betonschalen farbenfroh gestalten und zur Verkleidung will der Förderverein Metalltafeln mit Bildern aus der Region anbringen. „Aus anderen Bädern weiß ich, dass die Bedienung der Abdeckung dank motorisierten Aufrollverfahrens einfach ist und die Folie keine aufwendige Pflege benötigt“, erklärt Feldmann. Für Fachdienstleiter Gerd Kube ist er „unser Bauleiter - ohne ihn wäre das nicht so gelaufen.“ „Es ist ganz hervorragend, was hier geleistet wird - ohne den Förderverein wäre das Bad nur die Hälfte wert“, ergänzt Ortsbürgermeister Claus Clayey und bringt seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Ende 2016 am Gaszähler Einsparungen abzulesen sind.

Schon ab dem 21. Mai wird sich zeigen, was die Abdeckung bringt, denn klappt alles, dürften sich die Frühschwimmer bei der Wassertemperatur über das ein oder andere über Nacht gehaltene Grad mehr freuen.

Übrigens: Der Jahreskartenverkauf des Fördervereins findet am 13. Mai von 9 bis 12.30 Uhr in der Volksbank statt.



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