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Empfang mit Beifall und Staunen

Die Drehleiter ist da

BODENWERDER. Ganz großer Bahnhof für die lang ersehnte Drehleiter: 200 Feuerwehrkräfte, Familienangehörige, offizielle Feuerwehr-Vertreter sowie aus Politik und Verwaltung und zahlreiche Schaulustige hatten sich am Donnerstagabend vor dem Gerätehaus eingefunden, um die neue Drehleiter in Empfang zu nehmen.

veröffentlicht am 20.04.2017 um 22:18 Uhr

Die Drehleiter-Maschinisten Sven Heuermann (im Korb) und Marcel Daus (hinten) demonstrieren vor großem Publikum, was die Drehleiter alles kann. Foto: saw
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Autor

Sabine Weiße Reporterin
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Eskortiert von zwei Mannschaftstransport-Wagen (MTW), fuhr das fabrikneue Fahrzeug um kurz nach 19 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf das Gelände vor dem Gerätehaus an der Ernst-Reuter-Straße – und bekam erst einmal kräftig Applaus von der staunenden Menge. Eine achtköpfige Abordnung war am Dienstag nach Ulm gereist, um dort das Fahrzeug für die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle in Empfang zu nehmen und eine technische Unterweisung zu erhalten. Nach achtstündiger Fahrt in der Münchhausenstadt angekommen, folgte eine erste Präsentation der auf 30 Meter ausfahrbaren Drehleiter und ihrer technischen Möglichkeiten. Die Drehleiter-Maschinisten Marcel Daus (im unteren Bedienstand) und Sven Heuermann im Korb sowie Bodenwerders Ortsbrandmeister Gerald Gömann stellten in aller Kürze ein Fahrzeug vor, das im Ernstfall Löschen, Retten und Erkunden deutlich effizienter und für die Einsatzkräfte weniger gefährlich macht. Da folgten Smartphones und Kameraobjektive der sich in den Abendhimmel schiebenden Drehleiter, legte das große Publikum kollektiv den Kopf in den Nacken. Als einer der ersten durfte der sichtlich bewegte Ronald Hübner, aktuell Vorsitzender des Feuerschutzausschusses im Samtgemeinderat und früherer Ortsbrandmeister, in den Korb steigen und „abheben“. Über Jahrzehnte hatte insbesondere er auf die Anschaffung einer Drehleiter gedrungen. Für rund 570 000 Euro hat die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle die Drehleiter angeschafft, bislang waren im Ernstfall entsprechende Fahrzeuge aus Hameln oder Stadtoldendorf alarmiert worden. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgt allerdings erst in einigen Wochen. „Und natürlich werden wir das Fahrzeug im Laufe des Jahres auch der interessierten Öffentlichkeit gern vorstellen“, kündigt Ortsbrandmeister Gerald Gömann an.

Die Zuschauer verfolgen fasziniert, in welche Höhen die Drehleiter mit Gelenkarm ausgefahren werden kann. Foto: saw
  • Die Zuschauer verfolgen fasziniert, in welche Höhen die Drehleiter mit Gelenkarm ausgefahren werden kann. Foto: saw
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