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Handwerkskammer ehrt Gesellen

Die Besten im ganzen Kreis ausgezeichnet

Kreis Holzminden. Aus allen fünf Landkreisen des Kammerbezirks der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen reisten die Sieger des Praktischen Leistungswettbewerbs (kurz: PLW) nach Hildesheim, um unter den Augen ihrer Familien die Auszeichnungen als leistungsstärkste Absolventen ihres Gewerks entgegenzunehmen. Die Ehrungen auf der Bühne der Mehrzweckhalle übernahmen Präsident Delfino Roman und Hauptgeschäftsführerin Ina-Maria Heidmann, die den 32 ersten, zehn zweiten und zwei dritten Kammersiegern neben der Urkunde ein kleines Geschenk und einen hauseigenen Bildungsgutschein im Wert von 100 Euro überreichten. Sechs der Erstplatzierten erhielten zudem ein Stipendium der „Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung“ mit der Möglichkeit, ihre berufliche Weiterbildung mit bis zu 6000 Euro fördern zu lassen.

veröffentlicht am 29.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:41 Uhr

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Die Veranstaltung selbst lässt sich unter dem Motto „Leistung lohnt“ zusammenfassen. In seiner Festrede stellte Präsident Roman die Verbindung von Handwerk und Kultur heraus, die der jungen Elite des Handwerks gute Zukunftsperspektiven verspreche. „Trotz neuester Technologien des 21. Jahrhunderts, wie der Robotik, wird auch in Zukunft immer noch die Notwendigkeit bestehen, dass Menschen mit ihren Händen arbeiten.“ Aus einer führenden Rolle im Handwerk als Betriebsinhaber und Ausbilder entspringe aber auch eine große Verantwortung.

Neben einer hohen Erwartungshaltung an die Ehrbarkeit der Handwerker, die er unter anderem an der qualitativ hochwertigen Arbeit festmachte, gehört auch „geistige Flexibilität“, die ein lebenslanges Lernen voraussetze. Interkulturalität als fachlicher Blick über den Tellerrand hinaus sei dabei nur ein Aspekt, so der Präsident. „Der Familie Handwerk hat schon zu Beginn der Gesellenwanderung im 12. Jahrhundert der Austausch mit anderen Kulturen immer wieder Impulse für Weiterentwicklung, Qualifizierung und Innovation eingebracht.“ Diese offene Haltung, die bereits den italienischen Vorfahren Romans eine Chance im heimischen Handwerk gegeben hat, ist auch in der aktuellen Debatte um Migration und Fachkräftesicherung eine Geisteshaltung, die in der Familie Handwerk weiterhin gelebt werden muss.

Als Beste ihres Handwerks ausgezeichnet wurden: 1. Kammersiegerin Sarah Franziska Bahl (Bäckerei-Fachverkäuferin, Klingenberg in Holzminden), 1. Kammersieger Marcel Pott (Dachdecker, Fiedler in Holzminden), 1. Kammersieger Christian Kuntze (Glaser, Sollingglas in Derental), 2. Kammersieger Torben Geratz (Elektroniker, C. Reese in Holzminden) und 2. Kammersieger Eckhart Penner (Feinwerkmechaniker, Hilmer & Koch in Bodenwerder).red

Die Besten ihres Fachs aus dem Landkreis Holzminden halten stolz die Urkunden in den Händen.

HWK



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