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Joscho Stephan spielt virtuosen Gipsy Swing / Vorverkauf für 9. „Nacht der leisen Töne“ hat begonnen

Der richtige Riecher für angesagte Künstler

Buchhagen (jhe). Die „Nacht der leisen Töne“ ist inzwischen zu einer kulturellen Institution in Bodenwerder geworden. „Jeder Abend hat seine eigene Atmosphäre, mit Momenten, die sich so nie wiederholen“, sagt Mitorganisator Werner Lämmerhirt. Der zweite Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins Kultini ist froh, „dass wir bisher immer den richtigen Riecher für die richtigen Künstler hatten“. Er ist sich sicher, dass auch die neunte Auflage am 13. November wieder Emotionen von Ergriffenheit und Freude bei den Gästen hervorrufen wird.

veröffentlicht am 13.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:21 Uhr

T. Stelzner
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Mit Bedacht haben die Veranstalter die Künstler ausgewählt. Dierk Stelter: „Wir achten sehr darauf, dass die Qualität nicht nachlässt.“ Auch sei eine „vernünftige Mischung aus Musik und Varieté“ ein Markenzeichen der „Nacht der leisen Töne“, erklärt Kultinis erster Vorsitzender. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste von Jahr zu Jahr zahlreicher erscheinen. „Wir haben mit 80 angefangen“, sagt Stelter. Im letzten Jahr seien es fast 150 Gäste gewesen. Fast ausschließlich positiv sei die Resonanz auf das Programm gewesen.

„Mit affenartiger Geschwindigkeit“

Auch in diesem Jahr ist das künstlerische Aufgebot wieder vielversprechend. Joscho Stephan „ist einer der deutschlandweit besten Gitarristen“, so Stelter. Der junge Musiker spielt Gipsy Swing nach dem Vorbild von Django Reinhardt und hat inzwischen eine weltumspannende Fangemeinde. Suse Lämmerhirt, Mitorganisatorin der Veranstaltung, schwärmt: „Er ist ein absoluter Ausnahmekünstler und spielt in einer affenartigen Geschwindigkeit. Auf der Bühne hat er so richtig Spaß und das vermittelt er auch dem Publikum.“

Normalerweise tritt der Gitarrist mit einer Band auf. Aber „das gesamte Quartett herzuholen, wäre für uns zu teuer gewesen – die spielen sonst in Läden auf der ganzen Welt“, sagt Suse Lämmerhirt. Aber Joscho Stephan, den ihr Mann auf einem Festival kennenlernte, komme auch gerne mit einem Soloprogramm nach Bodenwerder.

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Der zweite Musiker, der während der 9. Nacht der leisen Töne auftritt, hat es zwar noch nicht zu Weltruhm gebracht, hat sich aber in Deutschland bereits einen Namen gemacht. Timon Hoffmann spielte ein Studioalbum von Hannes Wader mit ein und tritt mit seinem Soloprogramm als Liedermacher auf. Bereits 2003 stand er schon einmal in Bodenwerder auf der Bühne. Stelter: „Er ist eingeschlagen wie eine Bombe.“ Sein Programm bestehe aus Alltagsgeschichten, die er in witzige Texte verpacke. „Er nimmt das, was er erlebt, auf die Schippe – aber nicht böswillig, sondern locker-flockig“, beschreibt Stelter den Liedermacher.

Damit es auch bei der 9. Nacht der leisen Töne an Abwechslung nicht mangelt, haben die Veranstalter den Satiriker und Lyriker Thorsten Stelzner eingeladen. In Bodenwerder wird er ausschließlich seine satirischen Gedichte zum Besten geben. Dazu gehören seine Abhandlungen über den zivilisierten Menschen, den Stelzner wortgewandt aufs Korn nimmt.

Der Vorverkauf für die 9. Nacht der leisen Töne hat bereits begonnen. Karten sind für 11 Euro im Büchereck Hoff in Bodenwerder, im Gasthaus Mittendorf in Buchhagen, und bei der Dewezet in Hameln erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt 13 Euro.

Veranstaltungsbeginn ist am Freitag, 13. November, um 20 Uhr im Gasthaus Mittendorf in Buchhagen. Einlass ist ab 19 Uhr – Stelter weist darauf hin: „Wer zuerst kommt, kann sich den besten Platz aussuchen.“

Wollen das Publikum in Buchhagen mit ihrer Musik begeistern: Timon Hoffmann (links) und Joscho Stephan.



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