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Problem für Ausflugsgaststätte

Dauerbaustelle in Vahlbruch: Kein Durchkommen zum Café Landlust

VAHLBRUCH. „Da müssen wir wohl durch.“ Der Vahlbrucherin bleibt nur fatalistisches Achselzucken, wenn sie auf die Baustelle schaut, auf der an diesem Tag von einer Bautätigkeit allerdings nichts zu bemerken ist.

veröffentlicht am 15.06.2017 um 18:16 Uhr

Seit Wochen ist diese Abzweigung in Vahlbruch gesperrt – und damit auch die Zufahrt zum beliebten „Café Landlust“. Foto: br
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Die Bewohnerin des Dorfes auf der Ottensteiner Hochebene möchte, wie auch ihre Mitstreiterin, namentlich nicht genannt werden. Sie sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des „Café Landlust“, das vor sechs Jahren von der örtlichen Landfrauengruppe ins Leben gerufenen wurde und sich seitdem wachsender Beliebtheit erfreut. Und eben dieses Café ist durch die Baustelle in einer Richtung seit Wochen „von der Außenwelt abgeschnitten“. Die Baustelle zieht sich in einen Halbkreis um den Kirchplatz, weshalb „Untere Straße“ und „An der Kirche“ ab „Obere Straße“ komplett gesperrt sind. Selbst für Fußgänger und Fahrradfahrer gibt es kein Durchkommen in Richtung Elbrinxen, Wörderfeld und eben zum Landlust-Café. Es sei denn, sie suchen sich einen Durchschlupf und riskieren, erwischst zu werden. An der Baustellenabsperrung hängt ein Schild mit dem unmissverständlichen Hinweis „Durchgang verboten“.

Ortskundige Autofahrer können die Baustelle immerhin noch auf Feld- und Wirtschaftswegen „überlisten“, Gäste von auswärts aber müssen beachtliche Umwege in Kauf nehmen.„Natürlich merken wir das“, bejaht eine der Ehrenamtlichen. „Wenn wir sonst sonntags oft zu dritt arbeiten mussten, schafft das jetzt locker eine von uns allein.“ Dass die Frauen aus Vahlbruch, das alles andere als lustig finden, liegt auf der Hand, zumal mit der Baumaßnahme bereits vor gut zwölf Wochen begonnen worden ist. Mit einem Ende ist, wie es aus der Pressestelle des Landkreises Holzminden heißt, „entsprechend der Bauplanung Mitte November“ zu rechnen.

Die lange Bauzeit für einen vergleichsweise kurzen Straßenabschnitt wird damit begründet, dass Trinkwasser-, Regen- und Schmutzwasserrohre sowie die Stromleitungen in einem Zuge neu verlegt werden. So werde „vermieden, dass ein und dieselbe Straße mehrfach geöffnet und wieder geschlossen werden muss“. Zwar habe sich zwischenzeitlich gezeigt, „dass die Ver- und Entsorgungsunternehmen umfangreichere Arbeiten ausführen müssen, als bei der Planung der Baumaßnahme bekannt war“, doch habe das bisher „zu keiner Abweichung vom Bauzeitenplan geführt“. So solle es auch bleiben.



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