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Das „stinkende Geschäft“ auf der Straße wird teuer

Halle. „Das Thema ist nicht neu und leider seit vielen Jahren ein Ärgernis“, geht Bürgermeister Hermann Meyer auf Beschwerden von Einwohnern über „Hundehinterlassenschaften“ ein. In seinen jährlichen Gemeindebriefen und in öffentlichen Aushängen hat er Hundehalter gebeten, beim Gassigehen darauf zu achten, dass die Vierbeiner ihr „Geschäft“ nicht auf Bürgersteigen, Spielplätzen oder öffentlichen Grünanlagen verrichten. „Es hört sich viel zu brav an, wenn man von Kot oder Hinterlassenschaften spricht“, so der Bürgermeister – eigentlich gäbe es ein anderes Wort dafür: „Das würde es deutlicher machen!“ Von Edda Dreyer

veröffentlicht am 06.02.2011 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:41 Uhr

Kot
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Halle. „Das Thema ist nicht neu und leider seit vielen Jahren ein Ärgernis“, geht Bürgermeister Hermann Meyer auf Beschwerden von Einwohnern über „Hundehinterlassenschaften“ ein. In seinen jährlichen Gemeindebriefen und in öffentlichen Aushängen hat er Hundehalter gebeten, beim Gassigehen darauf zu achten, dass die Vierbeiner ihr „Geschäft“ nicht auf Bürgersteigen, Spielplätzen oder öffentlichen Grünanlagen verrichten. „Es hört sich viel zu brav an, wenn man von Kot oder Hinterlassenschaften spricht“, so der Bürgermeister – eigentlich gäbe es ein anderes Wort dafür: „Das würde es deutlicher machen!“


 „Die Hunde haben ja häufig gar keine Schuld, es sind die Zweibeiner, die nicht darauf achten wo sich ihr Tier hinsetzt“, ist Meyer ärgerlich über die Hundebesitzer, beziehungsweise diejenigen, die mit den Tieren Gassi gehen. Allen Grund über Hundehaufen zu klagen hat auch Küsterin Bärbel Lange. Sie ist es nämlich, die regelmäßig schaufelweise den Dreck von den Rasenflächen rund um die Haller Kirche, dem Gemeindesaal und dem Pfarrhaus wegräumt. „Sogar auf dem kleinen Parkplatz liegen die Haufen“, schimpft die Küsterin.

Meyer findet es sehr schade, dass seine schriftlichen Ermahnungen in den letzten Jahren kaum beachtet wurden und kündigt jetzt an, härter gegen diese Ordnungswidrigkeiten vorzugehen. Denn um diese handelt es sich. Hundekot ist unverzüglich zu beseitigen. Der Paragraf 8 sagt aus, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Geboten und Verboten dieser Verordnung zuwiderhandelt, der kann mit einer Geldbuße bis zu 5 000 Euro geahndet werden. „Wir werden erst mahnen, und wenn das nicht hilft, auf diese Verordnung zurückgreifen“, macht der Bürgermeister deutlich, dass es jetzt ernst wird für Hundebesitzer.

 



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