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Damit Jaroslava bald wieder lachen kann

Bodenwerder (ul). Ihre erste Operation zur Behebung der Verwachsungen an Mund und Händen hat die vierjährige Jaroslava Schepelja tapfer überstanden. Als sechs Monate altes Baby war sie Opfer eines Hausbrandes in der Ukraine geworden und konnte nur in letzter Minute mit schwersten Verbrennungen an Kopf und Händen gerettet werden.

veröffentlicht am 06.03.2009 um 16:30 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:41 Uhr

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Die Wunden wurden damals in der Ukraine so gut wie möglich versorgt, doch schwere Verwachsungen der Narben an Mund und starke Verbrennungen an den Händen schränken bis heute die Nahrungsaufnahme, das Sprechvermögen und die Bewegungsfreiheit des Kindes stark ein. Dank der Spendeninitiative von Tatjana Weber aus Kemnade, selbst Mutter von drei Kindern, die das vierjährige Kind im Ukraine-Urlaub kennengelernt hatte und dank der Unterstützung der Vorsitzenden der Bundesinitiative für Brandverletzte, Petra Krause-Wloch, wurde ein Spendenkonto für Jaroslava bei der Sparkasse Weserbergland eingerichtet, um die jetzt erfolgenden medizinischen Versorgungen und Medikamente für die Operationen in Höhe von über 10 000 Euro finanzieren zu können.

Dr. Sixtus Allert, Chefarzt der Abteilung Plastische und Ästhetische Chirurgie am Kreiskrankenhaus in Hameln, hat sich bereit erklärt, Jaroslava kostenlos zu operieren, damit die Kleine bald wieder ganz normal essen, sprechen und lachen kann. Vier bis fünf Operationen sind dafür nötig, Jaroslavas Mutter Natalia muss ihrer Tochter immer wieder Mut machen - doch Familie Weber aus Kemnade unterstützt sie dabei und hilft ihnen, sich im Weserbergland trotz aller Heilbehandlung und Sorgen so wohl wie möglich zu fühlen.

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