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Computer im Asphalt überwachen den Verkehr

Bodenwerder/Kemnade (dy). „Was ist denn das?“, wird sich mancher aufmerksame Autofahrer in den vergangenen Tagen gefragt haben, wenn er mit seinem Fahrzeug über kleine eckige Erhebungen auf der Bundesstraße 83 im Kreuzungsbereich der Ernst-Reuter-Straße in Kemnade gefahren ist. „Hier handelt es sich um Zählplatten“, erläutert Markus Brockmann, der Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

veröffentlicht am 23.10.2009 um 19:25 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

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Bodenwerder/Kemnade (dy). „Was ist denn das?“, wird sich mancher aufmerksame Autofahrer in den vergangenen Tagen gefragt haben, wenn er mit seinem Fahrzeug über kleine eckige Erhebungen auf der Bundesstraße 83 im Kreuzungsbereich der Ernst-Reuter-Straße in Kemnade gefahren ist. „Hier handelt es sich um Zählplatten“, erläutert Markus Brockmann, der Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
 Zwölf dieser kleinen Zählplatten sind auf der Bundesstraße 83, der Ernst-Reuter-Straße und der Hamelner Straße am vergangenen Dienstag angebracht worden. „Dieser Knotenpunkt ist auf den Verkehrsbesprechungen mit dem Landkreis, der Polizei und Vertretern der Stadt Bodenwerder immer wieder ein Thema“, so Markus Brockmann.
 Die Auswertungen dieser gesammelten Aufzeichnungen sollen dann Grundlage für eventuelle weitere Planungen sein. Es habe, laut Markus Brockmann, auch schon Vorschläge für Ampelanlagen oder die Einrichtung eines Kreisverkehrs gegeben. „Aber das ist natürlich noch alles nicht spruchreif“, betont der Leiter der Hamelner Straßenbehörde. Ein kleiner akkubetriebener Computer zählt jedes Fahrzeug – und unterteilt in Auto, Lastwagen oder Motorrädern und notiert auch die Geschwindigkeit. Die sichtbaren Platten aus Metall auf dem Straßenbelag sind nur der Schutz für die Messgeräte. Brockmann fügt hinzu, dass die Platten rau sind, sodass sie für Zweiräder keine Rutschgefahr bilden. Allerdings klagen Motorradfahrer gerade bei nasser Fahrbahn und Dunkelheit über die Platten. Die Erfahrungen hätten gezeigt, so der Leiter weiter, dass die gezählten Mengen bis auf fünf Prozent genau sind. Lediglich bei Überholmanövern könne es zu Fehlmessungen kommen. „Wenn die Fahrzeuge in der Spur bleiben, dann fahren sie mittig über die Platten und nicht mit einem Reifen drüber“, sagt Brockmann. Allerdings sei eine direktes Überfahren weder für die Messplatten noch für die Fahrzeuge gefährlich. Noch bis nächsten Dienstag, 27. Oktober, bleiben die Messplatten installiert, danach werden sie in Bad Pyrmont zum Einsatz kommen. Markus Brockmann erklärt, dass die kleinen Löcher im Straßenbelag, die durch das An- und Abschrauben der Messplatten entstehen, relativ schnell wieder durch den fließenden Verkehr geschlossen werden würden.



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