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DNA-Untersuchung ausgewertet

Chihuahua offenbar von Fuchs getötet

BODENWERDER. Das sorgte im Mai für Aufsehen: Im Wohngebiet oberhalb der Oberschule in Bodenwerder war ein verendeter Hund gefunden worden. Die Bisswunden des Chihuahuas könnten, darauf hindeuten, dass es sich um einen Wolfsriss handele, hieß es. Nun jedoch liegen die Ergebnisse einer DNA-Untersuchung vor, wie das Wolfsbüro Niedersachsen des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt.

veröffentlicht am 12.06.2018 um 16:07 Uhr

DNA-Spuren deuten darauf hin, dass der aufgefundene Hund von einem Fuchs getötet wurde. Foto: dpa
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Das Resultat klingt eindeutig: „Es wurden genetische Spuren eines Fuchses am Hundekadaver gefunden“, heißt es aus der Behörde. „An dem Kadaver befanden sich keine genetischen Spuren eines Wolfes oder eines anderen Hundes.“ Auch die zunächst geäußerte Vermutung, der Chihuahua könnte durch einen größeren Hund getötet worden sein bestätigte sich somit also nicht.

„Nach Auswertung aller Hin- und Nachweise lässt sich ein Wolf oder Luchs als Verursacher mit höchster Wahrscheinlichkeit ausschließen“, teilen die Wolfsberater aus Hannover mit. „Der Chihuahua ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Fuchs getötet worden.“

Der Chihuahua, war laut Polizeiangaben seinem Halter in der Goethestraße entlaufen.fh

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