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BUND will am Kloster 30 Kirschbäume pflanzen

AMELUNGSBORN. Auf der Streuobstwiese vom Kloster Amelungsborn werden Samstag, 18. November, von 9 bis 15 Uhr 30 regionaltypische Kirschbäume gepflanzt. Dafür sucht der BUND noch zahlreiche motivierte Unterstützer aus dem Bereich der Mitglieder oder auch der Interessierten.

veröffentlicht am 09.11.2017 um 15:38 Uhr
aktualisiert am 09.11.2017 um 18:10 Uhr

Foto: dpa

Teilnehmer sollten wetterfeste Kleidung, feste Schuhe, Handschuhe und einen Spaten mitbringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für einen Mittagsimbiss ist gesorgt.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Schatztruhe kulturhistorische Obstgärten“, das der BUND mit dem Niedersächsischen Heimatbund durchführt, gefördert von der Bingo-Umweltstiftung und der Klosterkammer Hannover.

Klostergärten und andere historische Gärten dienen den Menschen als Ruhe- und Besinnungsort und bieten vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten wie Gartenrotschwanz, Steinkauz und Wiesenglockenblumen Unterschlupf. Diese besonderen Biotope möchte der BUND erhalten.

In den vier Gärten von Kloster Amelungsborn, Kloster Mariensee, Kloster Wülfinghausen und Breidings Garten ermitteln Experten die vorkommenden Tier- und Pflanzenarten und erstellen abgestimmte Pflegepläne. Zur praktischen Umsetzung werden auch Ehrenamtliche einbezogen: Durch Nachpflanzungen von Obstbäumen, Anbringen von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse sowie Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten, Anlegen von Totholz und Steinhaufen fördern sie die Biodiversität in den Gärten. Der Öffentlichkeit wird die Bedeutung dieser besonderen Naturorte durch Schnittkurse, Vorträge oder Kochkurse in den Gärten näher gebracht. Im Laufe des Projekts werden weitere Gärten mit einbezogen. ws

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