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Bauplätze, Kinderbetreuung, Straßenbeleuchtung

Bürgermeister wollen in die Zukunft investieren

Auf welche Ereignisse blicken die Bürgermeister in Bodenwerder, Halle, Heyen, Ottenstein und Hehlen im vergangenen Jahr zurück? Was hat die Kommunen bewegt und was steht für 2019 an? Die Dewezet hat nachgefragt.

veröffentlicht am 15.01.2019 um 18:07 Uhr
aktualisiert am 15.01.2019 um 21:20 Uhr

Maike Lina Schaper

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Reporterin / Newsdesk zur Autorenseite

BODENWERDER: „Im abgelaufenen Jahr hat der Stadtrat einige Projekte umsetzen können“, blickt Friedrich-Wilhelm Schmidt für die Münchhausenstadt Bodenwerder zurück. Zum Beispiel den Abriss eines Wohnhauses an der Homburgstraße und die Schaffung von zusätzlichen Parkflächen, den Kauf des Strandhotels, die Erneuerung des Dachs der historischen Gertrudiskapelle und auch das Flurbereinigungsverfahren in Rühle sei erfolgreich beendet worden, das die Verwaltung über 13 Jahre begleitet habe. 2019 stehe in der Münchhausenstadt die Umgestaltung der Weserpromenade und des Wohnmobilstellplatzes auf dem Programm. Ebenso werde das Strandhotel abgerissen, und in der Innenstadt ein Kommunikationszentrum für Bürger und Besucher eingerichtet. In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde als Bauträger werde 2019 am evangelischen Kindergarten ein Anbau für eine Krippengruppe errichtet. Zudem unterstütze die Stadt die Sanierung der Jugendherberge mit einem Förderbetrag. Baumaßnahmen Dritter, wie etwa das Ärztehaus, würden Rat und Verwaltung ebenso begleiten und unterstützen. Im kulturellen Bereich laufen in Bodenwerder bereits die Vorbereitungen für den 300. Münchhausengeburtstag im Jahre 2020 auf Hochtouren, erinnert Schmidt.


HALLE: Die Gemeinde Halle habe 2018 im Baugebiet oberhalb der Grundschule drei Bauplätze verkauft. Hier stünden weitere preiswerte Baugrundstücke in unmittelbarer Nähe von Grundschule und Kindergarten für Bauwillige zur Verfügung, heißt es von Bürgermeister Axel Munzel. „Erfreulich ist, dass die verkauften Grundstücke bereits bebaut wurden“, so Munzel. Insgesamt seien in der Gemeinde Halle in diesem Jahr sechs neue Einfamilienhäuser entstanden. Im Kindergarten Sonnenschein habe sich die Nachfrage nach einer Ganztagesbetreuung in etwa verdoppelt, sodass weitere Plätze zur Verfügung gestellt worden seien. Außerdem mussten zusätzliche Ruhemöglichkeiten im Kindergarten geschaffen werden, und auch für das Außengelände sei ein neues Großspielgerät mit zwei Türmen, Verbindungsbrücke, Kletterwand und Rutsche angeschafft worden, skizziert Munzel. Auch für den Spielplatz in Dohnsen sei ein neuer Spielturm mit Kletterwand und Rutsche gekauft worden. In Wegensen hätten die Anwohner in Eigenleistung ein neues Buswartehäuschen errichtet. Zu Beginn dieses Jahres erwarte die Gemeinde noch die Auslieferung eines neuen Schleppers für den Bauhof.

HEYEN: Auch 2018 seien die Heyer Bürger sowie die Vereine wieder sehr aktiv gewesen und hätten vieles auf die Beine gestellt, lobt der Bürgermeister der Gemeinde Heyen, Michael Zieseniß. Dabei habe es viele schon traditionelle Veranstaltungen, aber auch einige Neuerungen und Besonderheiten gegeben. Beginnend mit dem gemeinsamen Verbrennen der Weihnachtsbäume über das Herbstfest der Landjugend mit Spanferkel, bis zum Jahresausklang am Thie bei heißen Getränken und Bratwurst. Die Gemeinde selbst habe erstmalig einen Kurs zur sachgerechten Pflege von Obstbäumen ausgerichtet, wichtige Reparaturen am Dorfgemeinschaftshaus durchgeführt und der zweite Abschnitt des Generationenparks sei fertiggestellt worden. „So konnten der zehnte Geburtstag des Kuckucksnestes sowie der 25. Geburtstag unserer Jugendfeuerwehr dort begangen werden“, erinnert Zieseniß. „Für 2019“, so Zieseniß weiter, „haben wir vor allem auf der Agenda, uns um die sehr erfreuliche Entwicklung der Kinderzahlen in Heyen zu kümmern.“ Eine neu eingesetzte Arbeitsgruppe habe bereits ihre Arbeit aufgenommen und werde sich, eng begleitet vom Gemeinderat, ausführlich mit dem Thema Kinderbetreuung in Heyen beschäftigen.

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Friedrich-Wilhelm Schmidt Foto: pr

OTTENSTEIN: Für den Flecken Ottenstein erinnert Bürgermeister Manfred Weiner an die Gründung des Bürgerbusvereins Bodenwerder-Polle mit zehn Fahrern aus Ottenstein, sowie an die Gründung des Vereins „Bürger für Bürger“, der in der Nachbarschaftshilfe aktiv sei. Zudem sei 2018 die Sanierung des Schwimmbades in Lichtenhagen abgeschlossen worden und das dortige Dorfgemeinschaftshaus konnte nach umfangreichen Umbaumaßnahmen eingeweiht werden. Für das geplante Seniorenquartier in Ottenstein liege die Baugenehmigung für das Tagespflegehaus bereits vor, erinnert Weiner. Zudem werde täglich die Baugenehmigung für das Multifunktionshaus erwartet, damit beide Häuser zeitgleich ausgeschrieben werden können. Der Flecken rechnet mit dem Baubeginn im Frühjahr. Außerdem stehe auch die Renaturierung des Teufelsbadteiches auf der Agenda sowie der Baubeginn der Mountainbikestrecke und die Neugestaltung aller Spielplätze in Ottenstein und Lichtenhagen. Für den Breitbandausbau und die Beseitigung der Funklöcher in Glesse und Sievershagen sei ein Antrag beim Landkreis gestellt worden. Im Kinderhaus Ottenstein soll die Zahl der Betreuungsplätze von 25 auf 30 erhöht werden.

HEHLEN:In der Gemeinde Hehlen ist 2018 die Vermessung für das Baugebiet oberhalb des Kuhkamps gelaufen, heißt es von Gemeindebürgermeister Sebastian Rode. 2019 soll mit der Erschließung des Baugebiets begonnen werden. Rund zehn Interessenten stünden bereits auf der Liste, im Frühjahr soll es eine Infoveranstaltung geben. Im vergangenen Jahr seien auch viele Gespräche zur Mehrzweckhalle in Hehlen geführt worden. In Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde kümmert sich Hehlen um ein geeignetes Förderprogramm für Investitionen, heißt es von Rode. Auf finanzielle Förderung hofft man in der Gemeinde auch im Bereich der Straßenbeleuchtung. Im September vergangenen Jahres sei ein Antrag gestellt worden. „Ich hoffe, dass wir den Förderbescheid bis Februar oder März bekommen“, sagt Rode. „Wir haben grundsätzlich vor, die Umrüstung dieses Jahr noch zu beginnen.“



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