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Er vertritt die Mehrheit des Rates

Bürgermeister äußert seinen Unmut: Bahnanbindung sei Vorteil

HEHLEN. Der Widerstand gegen die reaktivierte Bahnstrecke ruft nun auch Hehlens Bürgermeister auf den Plan. Sebastian Rode kritisiert das Vorgehen des Vereins „Bahnlärm Bodenwerder-Emmerthal“.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 16:01 Uhr
aktualisiert am 18.01.2019 um 20:40 Uhr

Die Diskussionen um die
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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„Mit immer größerem Befremden lese ich die beinahe täglichen Stellungnahmen des Vereins ,Bahnlärm Bodenwerder Emmerthal‘ um den Hehlener Ratsherren Stephan Lange. Mir ist vollkommen klar, dass die Situation für Herrn Lange äußerst unglücklich ist, da sein Grundstück direkt an die Gleise grenzt. Das ganze Projekt nun aber auf diese Art und Weise zu torpedieren, sorgt bei mir mittlerweile für großen Unmut“, sagt Sebastian Rode. Gerade in unserer Region, in der laut Rode ständig gejammert werde, „dass wir immer weiter abgehängt werden“, könne der Standortfaktor Bahn positive Folgen haben. „Aktuell sprechen wir zwar nur über den Kiestransport und den Abtransport von Holz aus Grohnde, aber wer sagt denn, dass in Zukunft nicht vielleicht noch mehr Unternehmen ihre Waren auf der Schiene transportieren werden?“

Niemand könne in die Zukunft blicken und daher wisse niemand, welche Probleme durch den Bahnverkehr auf die Gemeinde zukommen. „Wirklich sehen werden wir dies erst, wenn regelmäßig die ersten Züge rollen“, so Rode. Bei der Anzahl von Zügen, die im Raum stehen, geht der Bürgermeister davon aus, dass diese Probleme sich in Grenzen halten. Ständige Schwarzmalerei bringe die Gemeinde jedenfalls nicht weiter und werde die Wirtschaft vor Ort nicht stärken.

In der Bahnanbindung sieht der Bürgermeister einen Vorteil für das Gewerbegebiet der Gemeinde; die Reaktivierung der Strecke sei eine große Chance für die Region. „Im Übrigen spreche ich in dieser Hinsicht auch für die überwiegende Mehrheit des Rates der Gemeinde“, betont der Bürgermeister.

Die WRM-Reese Unternehmensgruppe, die mit 50 Prozent am Betreiber des Kieswerks in Bodenwerder-Kemnade beteiligt ist, wird sich in Kürze zu dem Thema äußern. Wie Geschäftsführer Jörg-Peter Kölling mitteilt, habe man die bisherigen Nachrichten dazu verfolgt.



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