weather-image
23°

Bürger ärgern sich über die „Dunkelkammer“

Dohnsen (dy). Die Mehrzweckhalle in Dohnsen sei durch die jüngsten Baumaßnahmen zur Dunkelkammer geworden, kritisiert Franz Gabriel, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins. Waren es bislang noch Glasbausteine, die an der Nordseite für Licht in dem großen Raum sorgten, so fällt jetzt nach der Sanierung nur noch durch kleine Oberlichter etwas Tageslicht in den Saal. Die Glasbausteine sind von außen mit Dämmmaterial und einem Behang versehen worden.

veröffentlicht am 22.08.2011 um 14:26 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:21 Uhr

Bürgermeister Hermann Meyer zeigt es: Die Außenwand der Mehrzweckhalle in Dohnsen ist schief. Fotos: dy
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Dohnsen (dy). Die Mehrzweckhalle in Dohnsen sei durch die jüngsten Baumaßnahmen zur Dunkelkammer geworden, kritisiert Franz Gabriel, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins. Waren es bislang noch Glasbausteine, die an der Nordseite für Licht in dem großen Raum sorgten, so fällt jetzt nach der Sanierung nur noch durch kleine Oberlichter etwas Tageslicht in den Saal. Die Glasbausteine sind von außen mit Dämmmaterial und einem Behang versehen worden.

Diese Nordseite sei seit Jahren undicht und eine Kältebrücke gewesen, sagt Bürgermeister Hermann Meyer. Er betont, dass diese Sanierung schon seit einigen Jahren ein „Dauerbrenner“ im Rat gewesen sei. Durch einen einstimmigen Ratsbeschluss bei einer öffentlichen Ratssitzung im März wurde diese Maßnahme nun angeschoben. „Schon 2010 hatten wir im Haushalt dafür 12 000 Euro eingestellt“, erklärt Meyer; aufgestockt im Haushalt 2011 konnte diese rund 18 000 Euro teure Energiesparmaßnahme durch eine im Ausschreibungsverfahren ermittelte Firma durchgeführt werden.

Von dem Unmut unter den Bürgern über die „Dunkelkammer“ habe er allerdings erst durch Nachfrage der Dewezet erfahren, so Meyer. Da hat Gabriel ganz andere Erfahrungen. „Mich sprechen viele Menschen auf dieses Thema an“, so der AWO-Vorsitzende, der die Mehrzweckhalle vor allem für offene Kinder- und Jugendarbeit nutzt.

Die Arbeiten in Dohnsen sind noch nicht abgeschlossen, so Meyer. Denn für die bessere Akustik in dem Raum soll noch ein Teppich an die Außenwand angebracht werden – so, wie es in der Turnhalle in Halle gemacht wurde. „Auch diese Turnhalle hat nur noch Oberlicht und niemand beschwert sich drüber“, deutet Meyer auf die Teppichwand. Der Bürgermeister betont, dass eine wärmedämmende Fensterfront in Halle wie auch jetzt in Dohnsen wesentlich mehr gekostet hätte. Als Hausmeister in der Mehrweckhalle in Dohnsen bestätigt Reiner Keuntje, dass auch tagsüber stets das Licht zusätzlich von allen Nutzern angeschaltet worden sei.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?