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Brand in Wohnhaus hält Feuerwehr in Atem

Bodenwerder (gl). Ein Feuer in einem Dachgeschoss hat die Feuerwehren gestern Nachmittag in Atem gehalten. Um 14.45 Uhr hatten Nachbarn starke Rauchentwicklung an einem Dachstuhl einer Doppelhaushälfte im Friedrich-Ebert-Ring in Bodenwerder bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

veröffentlicht am 13.06.2012 um 15:04 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:21 Uhr

Die Feuerwehr hatte hier viel zu tun
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Fast zeitgleich hatten auch die zwei jugendlichen Mädchen des Hausbesitzers, die sich im Erdgeschoss aufgehalten hatten, einen Knall im Dachgeschoss gehört. Die Eltern der Kinder waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Die beiden Teens bemerkten das Feuer und brachten sich gemeinsam mit drei weiteren kleineren Kindern in Sicherheit. Ihnen gelang es, das Wohnhaus unverletzt zu verlassen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bodenwerder drang bereits dichter Qualm unter den Dachziegeln hervor, Flammen loderten aus einem zerborstenen Dachfenster. Umgehend wurde die Alarmstufe auf „Feuer 2“ erhöht und die Drehleiter aus Hameln nachgefordert. Durch einen gezielten Löscheinsatz im Inneren wurde eine Ausbreitung des Feuers verhindert. Das Dachgeschosszimmer brannte jedoch völlig aus. Auch Teile des Dachstuhls wurden durch den Brand erheblich beschädigt.
 Um alle Glutnester zu finden, wurde die Wärmebildkamera der Feuerwehr Eschershausen angefordert. Für Bodenwerders Ortsbrandmeister Martin Frese als Einsatzleiter verlief der Einsatz durchaus zufriedenstellend. Nur wenige Minuten später hätte vermutlich der gesamte Dachstuhl in Flammen gestanden, und das Gebäude wäre unter Umständen nicht mehr zu retten gewesen. Beamte der Polizeistation Bodenwerder nahmen noch während des Löscheinsatzes ihre Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach ersten Einschätzungen wird der entstandene Schaden durch das Feuer rund 50 000 Euro betragen. Folgeschäden, die durch den Löscheinsatz und das sich im Haus verteilte Löschwasser entstanden sind, können noch nicht beziffert werden. Das Dachgeschoss wurde zu weiteren Ermittlungszwecken beschlagnahmt. Neben der Ortsfeuerwehr Bodenwerder waren auch die Feuerwehren Pegestorf, Linse und Rühle sowie der Rettungsdienst aus Bodenwerder im Einsatz. Nach gut zwei Stunden waren die Löscharbeiten der rund 60 eingesetzten Feuerwehr- und Rettungskräfte beendet. Die Polizei riet der Familie, die Nacht bei Freunden oder Verwandten zu verbringen, da sich giftige Brandrauchreste im ganzen Haus verteilt haben könnten.



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