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Lichterfest glänzt mit furiosem Höhenfeuerwerk und mehr

Bombastisch

Bodenwerder (as). „Klasse, toll, erste Sahne, extrem schön, super!“ Die Besucher schwelgen in Superlativen, lassen keinen Zweifel aufkommen: Das Höhenfeuerwerk zum Lichterfest war sensationell gut. „Wir kommen nächstes Jahr wieder“, wissen einige schon heute nach einem im wahrsten Wortsinn bombastischen Spektakel. Zwanzig Minuten lang feuerten die Pyrotechniker der Firma Rohr am Samstag aus allen Rohren, tauchten den Himmel über der wolkenverhangenen Weser in spektakuläre Farben, verblüfften mit immer neuen fantastischen Effekten und einem furiosen Finale. Die Firma Rohr, konstatierte Musical-Baron und Moderator Axel Jacobs unter dem Beifall und Jubel des Publikums, habe sich mal wieder selbst übertroffen.

veröffentlicht am 09.08.2015 um 17:27 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:38 Uhr

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Uwe Dreyer, Geschäftsführer des veranstaltenden Verkehrsvereins Bodenwerder-Kemnade atmet tief durch, ist hochzufrieden mit dem Ablauf des Lichterfestes, das nach offiziellen Angaben von Polizei und Verkehrsverein mehr als 13 000 Besucher anlockte. Den weitesten Weg hatten zweifellose die Gäste von Günter Köhls, die aus China angereist waren, um zunächst die Gründung der europäischen Akademie für chinesische Medizin in Heyen zu feiern und anschließend einen Abstecher zum Lichterfest zu machen. Chinesen haben bekanntlich eine besondere Affinität zu Böllern und Raketen, schließlich haben sie im 8. Jahrhundert die Pyrotechnik erfunden. Wie es ihnen gefallen hat? „Gaaanz, gaaaanz toll“, geben sie zu Protokoll und schwärmen von der „wunderbaren Kombination aus Feuerwerk und Musik“.

Allerdings gibt es auch kleinere Abstriche. Die Lasershow erfüllte die hohen Erwartungen nicht. Den Vogler als Leinwand zu nutzen, ist zwar eine charmante Idee, die Projektionen mit Motiven aus dem Weserbergland zu bestücken nicht minder, jedoch kamen die Bilder nur sehr dünn rüber – und auch die übrige Show blieb hinter der Vorstellung des Vorjahres zurück. Auf den Arbeitszettel aufgenommen hat der Verkehrsverein den Auftrag für das nächste Jahr, die am Abend zum Teil sehr langen Pausen und Wartezeiten auf den nächsten Programmpunkt zu verkürzen. Die Feuershow auf der Weser zog sich quälend in die Länge, an Land sind die Künstler da besser aufgehoben. Glänzend angenommen wurden die Ballonfahrten am Kran – eine gelungene Premiere, die den Besuchern eine phänomenale Sicht auf das Festgelände aus ungewohnter Perspektive und Höhe ermöglichte. Bis 21.30 Uhr wurde der Ballon am Ostufer immer wieder auf 40 Meter Höhe gehoben. Und auch der Baron (Adolf Hahn) begrüßte die Gäste diesmal aus dem Ballon. Sehr gut angenommen wurde zudem der Kinderspielpark, der mit zahlreichen attraktiven Angeboten lockte. „Es war ein schönes, ein friedliches Fest“, freut sich Dreyer, der den Kräften des THW, der Feuerwehren, der Polizei, der Johanniter, der Reservisten und den vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz dankt.

Eine Bildergalerie ist unter www.dewezet.de zu finden.

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  • Spaß auf der Weser: Wasserski mal anders.
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  • Spektakulär: das Höhenfeuerwerk. as
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  • Farbig: die Lasershow, die allerdings nicht alle Erwartungen erfüllte.
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  • Feurig: die Feuershow – zunächst an Land, später auf der Weser.
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  • Das Festgelände aus der Vogelperspektive.
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