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Daniel Brader wird Nachfolger von Thorsten Sienk im Rat der Münchhausenstadt

Blumen zum Abschied

BODENWERDER. Die Mandatsniederlegung von Thorsten Sienk aus dem Rat der Münchhausenstadt Bodenwerder machte einige Neubesetzungen des Verwaltungsausschusses und der Fachausschüsse erforderlich. Der Ratsherr Sienk hatte am 16 .Oktober sein Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Die sich daraus ergebenen Beschlüsse wurden in der Ratssitzung am 23. Oktober einstimmig gefasst.

veröffentlicht am 24.10.2017 um 16:02 Uhr

Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Schmidt (li.) dankt Thorsten Sienk für sechs Jahre Arbeit im Stadtrat und in mehreren Ausschüssen. foto: kkü
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Karin Küster Reporterin
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Thorsten Sienk gehörte dem Stadtrat seit 2011 an, damals als Mitglied der „Fraktion Zukunft“ und war bis jetzt Mitglied des Bau- und Umwelt- und des Stadtentwicklungsausschusses. Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Schmidt bedankte sich bei dem ausscheidenden Ratsherrn für die geleistete Arbeit und gab ihm Gelegenheit, zu seiner Verzichtserklärung Stellung zu nehmen. Thorsten Sienk dankte seinerseits für ein gutes Miteinander. „An meiner beruflichen Situation hat sich viel geändert“, erklärte er. Er arbeite mit Kunden im Mittelstand, wo man sich sehr schnell auf neue Erfordernisse einzustellen habe. Bei der Arbeit im Stadtrat fehle ihm die schnelle Taktung, das Tempo, macht Sienk deutlich. Seinen Ratskollegen gab er mit auf den Weg: „Versucht die großen Dinge zu regeln! Nicht immer Klein-Klein!“ und erwähnte Ziele wie die Bahnanbindung und den Weserauenpark. Durch den Rücktritt von Thorsten Sienk wurde Daniel Brader als neuer Ratsherr verpflichtet und erhielt seine Ernennungsurkunde. Er wird ab sofort als ordentliches Mitglied dem Bau- und Umweltausschuss und dem Stadtentwicklungsausschuss angehören.

Stadtdirektorin Tanya Warnecke erklärte zu den Problemen der Tafel in Bodenwerder (wir berichteten), die zum Jahresende dringend neue Räumlichkeiten sucht: „Es steht keine Obdachlosigkeit im Raum!“. Sie versicherte, dass man eine Unterbringung suche und eine Lösung finden werde: „Die Tafel bleibt nicht im Regen stehen!“

Versucht die großen Dinge zu regeln! Nicht immer Klein-Klein.

Thorsten Sienk, ehemaliger Ratsherr

Das extrem schlechte Wetter verursachte 2017 deutlich geringere Besucherzahlen mit zwangsläufig erheblich geringeren Einnahmen beim Lichterfest. Zur beantragten finanziellen Unterstützung des Verkehrsverein Bodenwerder-Kemnade e.V. äußerte sich Friedrich-Wilhelm Dornette: „Herzlichen Dank all denen, die durch engagierten Einsatz geholfen haben, das Lichterfest durchzuführen!“ Er gab die Beschlussempfehlung, den Verkehrsverein mit 30 000 Euro zu unterstützen. Frau Martina Sudhof-Werner (Fraktionsvorsitzende CDU-FDP) stimmte zu: „ Das Lichterfest ist ein touristisches Highlight. Besucher kommen von weit her. Es wäre schade, wenn wir darauf verzichten müssten“. Auch Rudolf Hansmann (Vorsitzender SPD-Fraktion) stimmte zu, man könne den Verkehrsverein jetzt nicht hängen lassen, brauche aber in Zukunft realistische Zahlen, einen derartigen Zuschuss könne man nicht jedes Jahr beschließen. Der Rat stimmte der Zahlung von 30 000 Euro an den Verkehrsverein zu.

Neu im Rat der Münchhausenstadt Bodenwerder: Daniel Brader. foto: kkü
  • Neu im Rat der Münchhausenstadt Bodenwerder: Daniel Brader. foto: kkü

Zum Punkt Mitteilungen und Anfragen meldete sich Ratsherr Uwe Gesterling zu Wort. Er lobte ausdrücklich die Arbeit der Mitarbeiter des Bauhofes. Dort könne man einen „Neuen Spirit“ spüren, es gebe viele Verbesserungen. Als Beispiel erwähnte Gesterling einen verstopften Gullideckel am Ortseingang Linse, wo die Bauhofmitarbeiter schnell und effektiv zur Tat schritten, ehe größerer Schaden entstehen konnte. „Schön wäre es“, äußerte Herr Gesterling, „wenn sich in Hinsicht Ordnung und Sauberkeit auch bei den Einwohner ein „Neuer Spirit“ ausbreiten würde“.

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