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Tag der offenen Seifenmanufaktur und Handwerkermarkt

Blick hinter die Kulissen

WESERBERGLAND. Die Geschichte der Seifenherstellung hat eine jahrtausendealte Tradition. So kannten die Menschen eine Vorform der heute bekannten Seife bereits vor mehr als 4000 Jahren. Heute ist Seife ein gängiges Produkt, das man in allen Drogerien und Supermärkten kaufen kann.

veröffentlicht am 18.04.2017 um 15:33 Uhr

Handgesiedete Naturseifen. Foto: privat
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Doch diese industriell hergestellten Produkte haben mit der „echten“ Seifensiederei, bei der vor allem Naturprodukte verwendet werden, nur noch wenig zu tun. Kein Wunder also, dass handgefertigte Naturseifen eine wahre Renaissance erleben.

Seifen selbst zu sieden ist jedoch keineswegs ein einfaches Unterfangen. Denn nur wenn Abmessungen, Zutaten und Temperaturen stimmen, kommt am Ende ein Produkt heraus, das auch wirklich Verwendung finden kann. Auf was es beim Seifensieden wirklich ankommt, erfahren Interessierte am Samstag, 29. April von 12 bis 18 Uhr beim Tag der offenen Seifenmanufaktur in Wahlsburg-Vernawahlshausen. Hier stellt Annelie Bode ihre Luise Naturseifen mit Herz und Hand her – und gewährt einen Tag lang einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Jeweils um 12.30, 14.30 und 15.30 Uhr demonstriert sie direkt vor Ort, wie eine Seife entsteht.

Doch nicht nur in der Seifenküche wird eine ganze Menge geboten. Denn rund um die Manufaktur haben rund 20 verschiedene (Kunst-) Handwerker ihre Zelte aufgeschlagen. Sie lassen sich nicht nur bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, sondern bieten ihre selbstgemachten Produkte auch zum Kauf an. Ob Aquarellmalerei, Drechselprodukte, Schmuck der Wollartikel – Abwechslung und Vielfalt wird am Tag der offenen Manufaktur großgeschrieben.


Weitere Infos bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter 05536/960970.

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