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Köhls wirbt in China um Zusage

Bekommt Heyen ein Konfuzius-Institut?

HEYEN. Heyen ist auf einem guten Weg, Sitz eines norddeutschen Konfuzius-Instituts zu werden. Nachdem an der Europäischen Penzel-Akademie die Europäische Akademie für traditionelle chinesische Medizin (TCM) ins Leben gerufen wurde, reist Akademieleiter Professor Günter Köhls nach China, um für den Zuschlag zu werben.

veröffentlicht am 02.11.2016 um 12:17 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:03 Uhr

Joachim Zieseniß

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Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite

Köhls Ziel ist Peking, wo er am 7. November einen Termin im chinesischen Gesundheitsministerium hat. Dort wird er Gespräche mit dem Gesundheitsminister und dem Minister für internationale Angelegenheiten über einen immer wahrscheinlicher werdenden Zuschlag für ein Konfuzius-Institut in Heyen führen.

Konfuzius-Institute werden vom Büro für chinesische Sprachausbildung (Hanban) in derzeit über 100 Ländern gemeinsam mit lokalen Partnern betrieben. Es sind Einrichtungen zur Förderung der Kenntnisse der chinesischen Kultur und Sprache im Ausland. Nach dem Willen des Büros sollen in Deutschland derzeit weitere Niederlassungen eingerichtet werden. Neben Heyen gibt es mehrere Interessenten. Da in Heyen aber bereits offizielle Lehreinrichtungen zur Vermittlung chinesischer Heilkunst und gute Kontakte zum chinesischen TCM-Lehrstuhl der Universität Hubai bestehen, rechnet man sich hier gute Chancen für einen Zuschlag aus.

Im Rahmen seiner China-Reise ist der Leiter des Heyener Penzel-Instituts anschließend von der Stadtverwaltung von Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei in der Volksrepublik China, eingeladen worden. Dort sollen Verhandlungen über die Möglichkeiten der Einrichtung einer Penzel-Akademie erörtert werden. Köhls: „Dort ist man sehr interessiert an unserer Behandlungsmethode.“ Die Akupunktmassage nach Penzel sei zwar eine an die chinesische Akupunktur im weiteren Sinne angelehnte Behandlungstechnik, weise aber einige neue Ansätze auf, an denen man auch im Land der traditionellen chinesischen Medizin sehr interessiert sei, erklärt Köhls.

Eine dritte Station seiner China-Reise gelte einem großen privaten Kliniken- und Apotheken-Konsortium, erklärte Professor Köhls vor seiner Abreise. Dort sei man daran interessiert, Penzel-Gesundheitsprodukte aus Heyen nach China zu importieren.



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