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Wolfgang Germann macht Helga Warnecke beim Ball einen Antrag

Beim 80. des VfR Hehlens schwören sie sich ewige Treue

Hehlen (ubo). Ein Höhepunkt des Festballs zum 80- jährigen Bestehen des Verein für Rasensport (VfR) Hehlen war der öffentliche Heiratsantrag von Wolfgang Germann an seine Helga Warnecke.

veröffentlicht am 02.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

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Vor rund zwei Jahren lernten sich die beiden durch einen privaten Motorroller-Verkauf kennen. „Wir waren uns vom ersten Moment an sympathisch“, erzählt Helga Warnecke. Es folgten gegenseitige Einladungen, bei denen es bei beiden „bumm“ (Warnecke) machte. Im Laufe der Zeit stellten Helga Warnecke und Wolfgang Germann fest, dass sie beide die gleichen Interessen haben, wie Rollerfahren, Sport und auch das gleiche Essen.

„Wir haben nächtelang erzählt und entdeckten immer mehr Gemeinsamkeiten“, so Helga Warnecke. Seit über einem Jahr sind die beiden verlobt. Den Antrag vor seinen Sportkameraden und Freunden, die alle von dem geplanten Heiratsantrag nichts wussten, war ihm ein großes Bedürfnis und der richtige Zeitpunkt.

„Es war eine große Überraschung und zur Tanzfläche ging ich wie auf Eiern“, erinnert sich die Angebetete an den Antrag. Ihre Gemeinsamkeiten wollen sie auch in Zukunft weitermachen: „Wir machen alles gemeinsam.“ Sie stimmte dem Antrag zu, und dem Vernehmen nach, soll im nächsten Jahr geheiratet werden. Ein Ehrentanz war nach dem Antrag selbstverständlich.

Mit rund einer halben Stunde Verspätung begann der Festball zum Jubiläum des Vereins. Die Gäste nahmen anscheinend die angesetzte Zeit als unverbindliche Ankunftsempfehlung. So hob denn auch Rüdiger Schaper, Vorsitzender des VfR, mit Verspätung zu seiner Eröffnungsansprache vor Vertretern der örtlichen Vereinen und Gästen an. Schaper blickte in knappen Auszügen auf die Geschichte des VfR zurück, die am 18. Oktober 1929 begann. So rief er dazu auf, das Vereinsleben mehr nach Außen zu tragen und andere Menschen für den Verein zu begeistern. „Es genügt vielleicht nicht mehr, nur Fußball und Tischtennis zu spielen“, so Schaper und fuhr fort: „Nicht nur das pünktliche zahlen der Beiträge ist maßgebend, sondern vor allen Dingen die Treue und die Mitarbeit.“ Keiner zeige in diesem Falle falsche Bescheidenheit.

Nach den Glückwünschen sorgte das Duo „Gande- Sound“, Anne Schönfeld (Gesang) und Detlef Gatzemeier für den musikalischen Schwung zum Festball, den die Gäste auskosteten.

Der erste Tanz nach dem Heiratsantrag: Wolfgang Germann und Helga Warnecke.

Foto: ubo

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